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Coronavirus: Informationen zum Infektionsschutz und Vorgehen im Krankheitsfall

Nachfolgend wollen wir einige wertvolle Hinweise geben, mit denen man sich und andere im Alltag effektiv vor ansteckenden Infektionskrankheiten schützen kann. Diese und weitere Hygienetipps unter „Dokumente“ können bei Beachtung die Ansteckungsgefahr deutlich verringern und bieten somit einen ausreichenden Schutz. Die Maßnahmen sind auch in Anbetracht der aktuellen Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Antworten auf Fragen zum Infektionsschutz sowie zum Vorgehen im Krankheitsfall für unser Stadtgebiet finden interessierte Bürgerinnen und Bürger hier:

Tipps zur Handhygiene

Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auch leicht übertragen. Berührt man anschließend mit den Händen das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Regelmäßiges Händewaschen unterbricht die Übertragung. Eine Desinfektion der Hände wird erst im direkten Kontakt mit den Erregern erforderlich und ist im normalen Alltag nicht notwendig. Tipps zum richtigen Händewaschen gibt es unter „Dokumente“.

Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollte zumindest vermieden werden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen. Auch auf das beliebte Händeschütteln sollte aus Gründen des Infektionsschutzes vorerst verzichtet werden.

Tipps im Krankheitsfall

Beim Husten oder Niesen kann Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Um ihre Mitmenschen zu schützen, sollten Betroffene in ein Einwegtaschentuch niesen oder husten und sich dabei von anderen Personen abwenden. Ist kein Taschentuch griffbereit, kann auch die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten werden.

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten generell möglichst Abstand zu anderen Personen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden; dazu zählen vor allem besonders gefährdete Menschen wie Schwangere, Säuglinge, alte oder immungeschwächte Personen. Akut Erkrankte sollten daher möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren und eine Weiterverbreitung der Krankheitserreger zu verhindern. Sollten dabei Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot auftreten, ist zur weiteren Abklärung der Ursache – zunächst telefonisch – ein Facharzt  bzw. unter der Rufnummer 02104 993535 das Service-Telefon des Kreises Mettmann zu kontaktieren.

Bei Verdacht Service-Telefon kontaktieren

Das Service-Telefon ist wochentags zwischen 08:00 und 20:00 Uhr und samstags sowie sonntags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr unter der Rufnummer 02104 993535 erreichbar und dient dazu, allgemeine Fragen aus der Bevölkerung entgegen zu nehmen. Des Weiteren soll es Clearingstelle für Bürgerinnen und Bürger sein, die glauben, eventuell infiziert zu sein.

Mittels Abfrage der vom Robert-Koch-Institut definierten Kriterien – Symptome, Aufenthalt in einem Risikogebiet, Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person – ermitteln die Mitarbeitenden des Service-Telefons, ob ein klärungsbedürftiger Verdachtsfall anzunehmen ist und die Person einer weiterführenden Diagnose zugeführt werden sollte.

Mobiles Diagnosezentrum in Mettmann

Bei kreisweiten Corona-Verdachtsfällen steht in Mettmann eine zentrale Anlaufstelle für Abstrichuntersuchungen bereit. Das mobile Diagnosezentrum befindet sich auf dem Gelände des EVK Mettmann. Die Anlaufstelle ist nicht für Laufkundschaft geöffnet, sondern nur für angemeldete Verdachtsfälle vorgesehen, die zuvor telefonischen Kontakt mit der Service-Hotline des Kreises Mettmann unter 02104 993535 hatten.

Zusätzlich wird ein mobiler Hilfsdienst eingerichtet, um körperlich eingeschränkten Personen einen häuslichen Abstrich zu ermöglichen. Auch hier ist ein Erstkontakt über die Service-Hotline erforderlich.

Info-Hotline der Landesregierung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat zudem eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung geschaltet. Zu erreichen ist diese montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0211 911-91001.

Eine Übersicht über Risikogebiete und aktuelle Fallzahlen sowie weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie zudem unter „Externe Links“.