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Elektromobilität

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Energiewende und somit der klimafreundlichen und ressourcenschonenden Strategie der Stadt Erkrath. Das Hauptziel der Elektromobilität ist weniger Schadstoffausstoß bei gleichbleibender bis effizienterer Mobilität.

Es sind immer mehr Menschen dazu bereit, ihre Verhaltensweisen im Alltag zu Gunsten der Umwelt und der Nachhaltigkeit umzustellen – und entsprechende Investitionen zu tätigen. Diese zunehmende Bereitschaft spiegelt sich in den kontinuierlich steigenden Verkaufszahlen für Elektroautos wider. Denn die Elektrifizierung des Verkehrs liefert – neben weiteren Bausteinen wie einer Verkehrsvermeidung sowie einer Verlagerung von Pkw-Fahrten auf den Umweltverbund – einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Alltag, zu einem Erhalt der Umwelt und damit zur Zukunft unseres Planeten. Wirklich nachhaltig ist die Elektromobilität aber natürlich nur dann, wenn der Strom aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird und die Produktion sowie die Lieferketten immer umweltfreundlicher gestaltet werden.

Elektromobilität der Stadtverwaltung

Die Stadt Erkrath hat sich den Einsatz verbrauchseffizienter und klimafreundlicher Dienstfahrzeuge zum Ziel gemacht. Daher nutzen seit März 2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung erstmalig drei elektrisch betriebene Fahrzeuge für Dienstfahrten innerhalb des Stadtgebietes. Die Zahl der städtischen E-Fahrzeuge ist inzwischen auf fünf gestiegen. Die Stadt hofft mit Ihrem Engagement in Sachen umweltfreundliche Mobilität auf Nachahmerinnen und Nachahmer bei Unternehmen und Privatpersonen.

Ladeinfrastruktur in Erkrath

Die vermehrte Nutzung von Elektrofahrzeugen geht Hand in Hand mit dem Ausbau der dafür benötigten Ladeinfrastruktur. Wenn diese weitreichend und unkompliziert zur Verfügung steht, ist Elektromobilität zumeist sogar praktikabler als die Nutzung herkömmlicher Verbrennerfahrzeuge. Auch sind Wartung sowie Tankkosten pro Kilometer in der Regel deutlich niedriger anzusetzen. Ebenso sind Elektrofahrzeuge bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Folglich bringt die Elektromobilität neben der Emissionssenkung auch viele weitere Vorteile mit sich.

Im Ausbau der Ladeinfrastruktur in Erkrath kommt den Erkrather Stadtwerken als Energieversorger eine besondere Rolle zu: Im näheren Stadtgebiet betreiben diese derzeit elf öffentliche E-Ladestationen mit jeweils zwei Anschlüssen. Zwei weitere E-Ladestationen der „NeanderEnergie“ befinden sich am Neanderthal Museum. Darüber hinaus bearbeiten die Stadtwerke viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich eine private Wallbox installieren lassen möchten. Eine Übersicht aller öffentlich zugänglichen E-Ladestationen in Erkrath  finden Sie unter „Dokumente“4 oder auf der Seite der Stadtwerke Erkrath zur E-Ladeinfrastruktur

Nutzung und Kosten

Die Nutzung der E-Ladestationen funktioniert ganz einfach. Fahrzeug anschließen und E-Ladestation per Smartphone-App oder Ladekarte des eigenen Anbieters (Allego) oder eines europaweiten Anbieters – wie beispielsweise NewMotion oder PlugSurfing – freischalten. Zudem steht Ihnen die Direktzahlung mit der Kreditkarte oder PayPal zur Verfügung. Seit dem 01. August 2019 werden Ladevorgänge kilowattstundengenau abgerechnet. Seit dem genannten Stichtag gilt folgender Tarif für das Stromtanken: 0,41 Euro pro kWh.

Sie haben ein Problem beim Laden? Die technischen Servicekräfte stehen Ihnen unter folgender Hotline gerne bei Fragen und Problemen zur Verfügung: 030 2332 10000.

Ihr Interesse an Elektrofahrzeugen

Die Bundesregierung hat seit Mai 2016 eine Kaufprämie für Elektroautos aufgesetzt, die sie offiziell „Umweltbonus“ nennt. Käufer eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs erhalten maximal 6.000 Euro Prämie, wobei der Hersteller den Preis um zusätzliche maximal 3.000 Euro reduziert. Für Plug-in-Hybride (Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotor, der an einem Stecker geladen werden kann) gibt es maximal 4.500 Euro. Der Herstelleranteil liegt hier bei weiteren maximal 2.250 Euro. Allerdings hat des Bundes eine Preisobergrenze festgelegt, da keine Luxusautos unterstützt werden sollen. Die Prämien werden somit nur für Elektrofahrzeuge mit einem Netto-Listenpreis bis 40.000 Euro sowie mit Abstufungen bis 60.000 Euro gezahlt.

Aktuell gilt das Angebot befristet bis zum 31.12.2025 oder bis die bereitgestellte Gesamtsumme verbraucht ist. Weitere Informationen zu Voraussetzungen und zum Antragsverfahren können unter „Externe Links“6 abgerufen werden. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellt ist.

Ihr Interesse an einer privaten Lademöglichkeit

Für den Kauf und die Installation von Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden bietet das Bundesverkehrsministerium Zuschüsse an. Die Förderung beläuft sich auf max. 900 Euro pro Ladepunkt und gilt sowohl für Eigentümer und Wohnungseigentümerschaften als auch für Mieter und Vermieter. Dabei muss der Strom für die Ladestation aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Ende 2020 wurde es zudem für Mieter vereinfacht bspw. eine Wallbox am eigenen Stellplatz in der Tiefgarage zu installieren. Weiterführende Informationen können unter „Externe Links“ abgerufen werden.