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Haushaltsoptimierungskonzept (HOK)

Mit der Genehmigung des Haushaltes 2022 hat der Rat der Stadt Erkrath die Erarbeitung eines freiwilligen Haushaltsoptimierungskonzeptes (kurz: HOK) beschlossen. Darin sollen Verfahrensvorschläge für einen baldmöglichsten Haushaltsausgleich erarbeitet und anschließend dem Haupt- und Finanzausschuss (HFA) vorgelegt werden. Dieser steuert zugleich den Prozess. Begleitet wird das Verfahren durch die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Aufgabe ist es, alle geplanten Ausgaben und Leistungen auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen und Kürzungen zu überdenken. Bis Ende 2022 soll in fünf Phasen ein Konzept zur Optimierung des Haushaltes der Stadt Erkrath entwickelt werden. Das finale Haushaltsoptimierungskonzept soll zur Haushaltsplanung 2023 vorliegen. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten auf dieser Seite Informationen zum Projekt und dem aktuellen Stand. Nach Beschluss des Haushaltsoptimierungskonzeptes der Stadt Erkrath werden hier zudem die wesentlichen Ergebnisse des Konzeptes zu finden sein.

Aktueller Stand

Das Projekt befindet sich derzeit in Phase 2.

Nachdem die interne Prüfung durch die einzelnen Geschäfts- und Fachbereiche der Stadtverwalung erfolgreich abgeschlossen werden konnte, wurden PwC nun alle erforderlichen Daten zur Verfügung gestellt.

Nach erster Sichtung der Daten werden diese mit weiteren statistischen Daten in einer Datenbank zusammengefasst. Aufbauend hierauf stellt PwC die Ausgangslage der Stadt Erkrath dar und erstellt eine Prognose der Ertragsentwicklung.

Projektvorgehen in fünf Phasen

Die einzelnen Arbeitsschwerpunkte der fünf Phasen können dabei wie folgt beschrieben werden:

Phase 1: In der Projektinitiierungsphase wird durch erste Abstimmungsgespräche zwischen der Stadtverwaltung und PwC die Datenerhebung vorbereitet. Hierfür erstellt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft eine Auflistung der für die Arbeiten am Haushaltsoptimierungskonzepts erforderlichen Unterlagen und knüpft eigene Datenquellen für weitere statistische Daten an.

Phase 2: Im Rahmen der Datenerhebung stellt die Stadtverwaltung alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. PwC steuert darüber hinaus weitere statistische Daten bei. Nach erster Sichtung der Daten werden diese in einer Datenbank zusammengefasst. Aufbauend hierauf stellt PwC die Ausgangslage der Stadt Erkrath dar und erstellt eine Prognose der Ertragsentwicklung.

Phase 3: Im Zuge der Datenanalyse nimmt PwC eine Analyse des Haushaltes der Stadt Erkrath vor. Darüber hinaus werden finanzstatistische Daten vergleichbarer Städte untersucht, um hieraus weitere Hinweise abzuleiten. In einigen Bereichen werden Schwerpunktbetrachtungen vorgenommen, beispielsweise im Bereich der städtischen Immobilien. Im Kontext der Datenanalyse wird PwC ebenfalls Interviews sowie Workshops mit einzelnen Verantwortlichen durchführen, um deren Fachexpertise in die Arbeiten einfließen zu lassen.

Phase 4: Die gesammelten Erkenntnisse, Maßnahmen und Vorschläge werden von PwC zusammentragen und als Zwischenstand zusammengefasst. Die Zwischenergebnisse werden anschließend mit den Verantwortlichen besprochen und ein etwaiger Anpassungsbedarf abgestimmt.

Phase 5: Im Zuge der Finalisierung werden die festgelegten Anpassungen aus den Zwischenergebnissen vollzogen und das finale Haushaltsoptimierungskonzept der Stadt Erkrath erstellt.

Einsparvorschläge von Bürgerinnen und Bürgern

Erkratherinnen und Erkrather können eigene Einsparvorschläge sowie Ideen zur Verbesserung der städtischen Einnahmen per Mail an sparen@erkrath.de senden. Die Vorschläge gehen direkt an das Team der Haushaltsoptimierung und werden anschließend an die Beratungsgesellschaft PwC weitergeleitet.

Interessierte, die keine E-Mail versenden möchten, können ihre Vorschläge auch postalisch an Stadt Erkrath, Bürgermeister Schultz, Bahnstraße 16, 40699 Erkrath senden.

Die Vorschläge werden bis zum 28.08.2022 gesammelt und auch dem Haupt und Finanzausschuss (HFA) vorgestellt.