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Neujahrsgrußwort 2022

Liebe Erkratherinnen, liebe Erkrather,

das vergangene Jahr hat uns viel Hoffnung geschenkt, aber auch mit vielen neuen Aufgaben gefordert. Die Corona-Pandemie ist immer noch das bestimmende Thema für alle Bereiche unseres Lebens.

Mit dem Impfstoff haben wir 2021 neue Sicherheit gewonnen: Nicht nur der einzelne ist dank der Impfung sicherer vor einem schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlauf, auch die gesamte Gesellschaft profitiert. Die Impfung macht uns nicht unverwundbar, wie die neue Virusvariante nun wieder gezeigt hat, aber bleiben wir zuversichtlich, dass wir diese Pandemie eines Tages nur noch in den Geschichtsbüchern wiederfinden und nicht mehr in der aktuellen Tageszeitung.

Aber nicht nur Corona hat an unseren Kräften gezehrt. Auch die Natur hat eindrucksvoll ihre Kraft gezeigt. In einem bislang ungekannten Ausmaß hat der Starkregen die Düssel über die Ufer treten lassen und große Teile Alt-Erkraths überflutet. Auch in Hochdahl und Unterfeldhaus gab es Überschwemmungen.

Kaum war das Wasser gewichen, haben wir alle sofort mit angepackt! In kürzester Zeit organisierten sich Aufräumtrupps, die teils über Wochen hinweg den Geschädigten halfen, ihre Heime wieder bewohnbar zu machen. Sachspenden, Geldspenden, Arbeitsstunden – hier haben wir wieder einmal gezeigt, wie wunderbar Erkrath zusammenhält. Besonderer Dank gilt hierbei natürlich dem Verein „Erkrath hält zusammen“, der auch verdient mit dem Bürgerinnen- und Bürgerpreis 2021 ausgezeichnet wurde.

Bei zahlreichen Projekten wurde über das gesamte Jahr für Sie nicht wahrnehmbar im Hintergrund gearbeitet. Das gilt für unsere großen Neubauvorhaben wie die Feuer- und Rettungswache, den Campus Sandheide und das Gymnasium Am Neandertal. Im Spätsommer konnten wir im Forum Sandheide Richtfest feiern und am Stadtweiher ist die Entschlammung beendet. Dort warten wir nun auf ein zweites Gutachten, um Gewissheit für die zukünftige Entwicklung dieses wichtigen Naherholungsgebietes zu bekommen.

Einen wesentlichen Schritt für mehr bezahlbaren und klimafreundlichen Wohnraum hat der Stadtrat im Oktober gemacht. Mit dem neuen Bebauungsplan für den Wimmersberg ist der Weg frei für etwa 700 neue Wohnungen, davon 20 % als Sozialwohnungen und weitere 20 % preisgedämpft. Und für Hochdahl ist die Übernahme des Fernwärmenetzes zum 1. Januar 2023 durch die Stadtwerke eine richtungsweisende Entscheidung hin zu transparenter Preisgestaltung und Klimaneutralität der Wärmeversorgung.

Auch im Bereich der Digitalisierung haben wir Fortschritte gemacht. Neben dem Serviceportal, das auf der städtischen Homepage allen Bürgerinnen und Bürger für ihre Anliegen zur Verfügung steht, haben wir einen Newsletter mit wöchentlichen Infos zu aktuellen Themen der Stadtverwaltung eingerichtet. Zum neuen Jahr beginnen wir die Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein, das uns bei den Anforderungen an eine moderne und digitale Stadtverwaltung unterstützen wird. Anfangen werden wir mit der digitalen Betreuung unserer Schulen.

Mein herzlicher Dank gilt zum Abschluss allen, die in den Kirchen, Vereinen oder der Feuerwehr in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen ehrenamtlich tätig waren und für ein gesundes und besseres Miteinander gesorgt haben. Ebenso möchte ich mich besonders bei den Menschen bedanken, die schon im zweiten Corona-Jahr noch immer Unglaubliches leisten: Pflegekräfte, Medizinerinnen und Mediziner, alle Personen, die unsere tägliche Versorgung durch ihren Einsatz in den Geschäften und anderen Institutionen möglich machen.

Weihnachten ist zwar vorbei, dennoch habe ich einen Wunsch an Sie: Was beschäftigt Sie in Erkrath, was finden Sie gut, was könnte man verbessern? Bringen Sie sich ein, telefonisch, per Mail oder im persönlichen Gespräch. Denn Erkrath ist nicht der Bürgermeister, der Rat oder die Verwaltung. Erkrath, das sind wir alle!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und glückliches neues Jahr und nur das Beste für das Jahr 2022. Bleiben Sie gesund!

Ihr

Christoph Schultz