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Wiederaufbauhilfe für Betroffene der Umweltkatastrophe

Bundestag und Bundesrat haben eine Aufbauhilfe von bis zu 30 Milliarden Euro beschlossen – dem Land NRW stehen hiervon 12,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Betroffene der Umweltkatastrophe – egal ob Privatpersonen, Unternehmen, Selbstständige oder landwirtschaftliche Betriebe – können nun in der Zeit vom 17.09.2021 bis zum 30.06.2023 eine finanzielle Unterstützung beantragen.

Informationen zur Wiederaufbauhilfe sowie das Online-Antragsformular sind auf der Webseite des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.land.nrw/wiederaufbauhilfe zu finden. Ebenso wurde unter 0211 4684-4994 eine Hotline für Rückfragen geschaltet. Die Hotline des Landes NRW ist montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen. Antworten auf die meist gestellten Fragen und Anleitungshilfen sind zudem dem Leitfaden des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW unter www.mhkbg.nrw/wiederaufbau-finanzielles zu entnehmen.

Erkratherinnen und Erkrather, die keinen digitalen Zugang und somit keine Möglichkeit zum Ausfüllen des Online-Antrages haben, können sich telefonisch unter 0211 2407-5555 bei der Stadtverwaltung melden, um von den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Unterstützung bei der Antragsstellung zu erhalten. Auch der Verein „Erkrath hält zusammen“ stellt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern hierfür einen kostenlosen Internet-Zugang zur Verfügung und ist telefonisch unter 0211 5424-9565 zu erreichen. In beiden Fällen ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Die Anträge zur Wiederaufbauhilfe können aus administrativen Gründen ausschließlich online eingereicht werden.

Kommunale Erklärung zur Erforderlichkeit von Projekten im Rahmen des Wiederaufbaus

Nicht-kommunale Trägerinnen und Träger von Bildungs-, Kultur -, Sport- und sonstigen Infrastruktureinrichtungen benötigen für die Förderung bzw. den Mittelabruf im Rahmen der Aufbauhilfe nach Ziffer 6.5.3.3. der Förderrichtlinie Wiederaufbau eine Bestätigung der Erforderlichkeit des Projektes durch die Gemeinde.

Hierzu stellt die Stadt Erkrath unter „Dokumente“ den vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelten Vordruck zur Verfügung.

Dieser muss ausgefüllt und der Stadt Erkrath per Mail an finanzen-hochwasser@erkrath.de – alternativ per Post an die Abteilung Abgaben ∙ Forderungen, Bahnstr. 2, 40699 Erkrath – zugesandt werden. Nach erfolgter Prüfung der Erforderlichkeit und Bestätigung durch die Stadt erhalten die antragstellenden Trägerinnen bzw. Träger die Erklärung zurück und können sie anschließend im Förderportal des Landes hochladen.

Für Rückfragen steht unter der Telefonnummer 0211 2407-5555 eine Ansprechperson zur Verfügung.