Sprungziele
Seiteninhalt

Hochwasser in Erkrath - Die meist gestellten Fragen und Antworten

Die Stadt und den Abwasserbetrieb erreichen viele Fragen rund um das Hochwasser in Erkrath. Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen.

Wo erhalte ich Informationen?

Die gebührenfreie Hochwasser-Hotline des Bundesverbraucherministeriums ist unter der bundesweit gültigen Telefonnummer 0800 100 3711 montags bis freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr erreichbar. Betroffene erhalten Informationen und Unterstützung von Experten der Verbraucherzentralen, insbesondere zu vertrags- und versicherungsrechtlichen Fragen – von Schäden an Autos, Möbeln und Einrichtungen bis hin zu Handy- und Reiseverträgen.

Gibt es finanzielle Unterstützung von Land oder Kommune bei einem Schaden durch Hochwasser?

Bei einem Schaden durch Hochwasser handelt es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit. Unter Umständen handelt es sich um einen Versicherungsschaden (insofern dies in der Elementarversicherung mit abgeschlossen wurde). Was leistet die erweiterte Naturgefahrenversicherung (Elementarschadenversicherung)? Versichert sind – je nach Vertrag – das Gebäude und/oder das Eigentum bei Schäden durch:

  • Starkregen/Überschwemmung/Rückstau
  • Hochwasser
  • Schneedruck
  • Lawinen/Erdrutsch
  • Erdsenkung / Erdbeben

Im Schadenfall trägt der Versicherte mindestens einen Teil der Kosten selbst, da meist eine Selbstbeteiligung vereinbart wird. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Hochwasser-Hotline, erreichbar unter 0800 100 3711, oder direkt bei Ihrem Versicherer. Informationen der Verbraucherzentrale NRW zu den Themen Versicherung und Schadensfälle finden Sie hier.

Gibt es weitere Unterstützungsangebote?

Die Solidarität mit den vom Hochwasser betroffenen Personen ist groß und auch Unterstützungsangebote sind vielerorts vorhanden. Nachfolgend stellen wir einige Beispiele für Erkrath vor:

Die Stadtwerke Erkrath unterstützen Erkratherinnen und Erkrather mit dem sogennanten „Hochwasser-Scheck“. Betroffene Kunden nehmen hierfür per Mail an hochwasser@stadtwerke-erkrath.de oder telefonisch unter 02104 943 60 70 Kontakt mit den Stadtwerken auf. Benötigt werden neben Name, Kundennummer, Strom-Zählernummer und Anschrift bzw. die Etage bei Mehrfamilienhäusern, ebenso eine kurze Beschreibung des entstandenen Schadens. Mit dem Hochwasser-Scheck erhalten betroffene Kundinnen und Kunden der Stadtwerke am Ende des Jahres eine Gutschrift auf die Jahresabrechnung.

Damit betroffene Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf, im Kreis Mettmann sowie im Rheinkreis Neuss mobil bleiben können, stellt die Rheinbahn kostenlose Bahntickets für die gesamte Familie zur Verfügung. Die Tickets werden gegen Vorlage des Personalausweises und einer Schadensmeldung der Polizei oder der Versicherung in den Kundencentern in Düsseldorf ausgegeben und gelten bis Ende August. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Auto, ein Motorrad oder ein Roller in den Fluten zu Schaden gekommen ist. Eine volljährige Person kann durch Vorlage aller Ausweise der im selben Haushalt lebenden Personen die Tickets gebündelt für die gesamte Familie abholen. Weitere Informationen zu den Kundencentern gibt es unter www.rheinbahn.de

Wer ist für den Kanal zuständig? Muss ich selber eine Firma beauftragen?

In Erkrath sind die Eigentümerinnen und Eigentümer für die Grundleitung und die Hausanschlussleitung bis zum Kanal in der Straße zuständig. Für den Hauptkanal ist der Abwasserbetrieb zuständig. Dieser ist erreichbar unter 0211 2407-6909 oder per E-Mail an clees@abwasserbetrieb-erkrath.de.

Wer ist für verstopfte Straßeneinläufe zuständig?

Für die Meldung verstopfter Straßeneinläufe wenden Sie sich bitte an den städtischen Bauhof unter der Rufnummer 0211 2407-6620.

Wie kann ich mich zukünftig vor Starkregen schützen?

Informationen erhalten Sie hier auf der Homepage der Stadt Erkrath oder telefonisch unter 0211 2407-6913 bei der städtischen Starkregenberaterin. Für weitere Fragen zum Objektschutz können Sie gerne einen Beratungstermin vereinbaren. Informationen der Verbraucherzentrale NRW zur Abwasser-Beratung finden Sie hier.

Was tut die Stadt zur Vermeidung von Überflutungen?

Die Stadt hat bereits Maßnahmen zur Starkregenvorsorge getroffen, in der aktuellen Situation kam auch noch Hochwasser hinzu. Das Ereignis wird in den kommenden Tagen und Wochen in Abstimmung mit den benachbarten Kommunen, dem Kreis Mettmann und Fachverbänden ausgewertet. Auf dieser Grundlage werden weiterführende Maßnahmen entwickelt, um bei zukünftigen Ereignissen die Folgen abmildern zu können. Einen vollumfänglichen Schutz gegen solche extremen Ereignisse gibt es jedoch nicht.