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Impfzentrum für den Kreis Mettmann entsteht in Erkrath

Mit der Nutzung eines Teilkomplexes der Bürogebäude vom IT-Spezialisten Timocom am Timocom-Platz in Erkrath-Hochdahl hat der Kreis Mettmann einen geeigneten Standort für das von Bund und Land geforderte Impfzentrum gefunden. Voraussetzung war, einen Ort zu finden, der den reibungslosen Ablauf von Massenimpfungen erfüllt und verkehrstechnisch gut angebunden sowie möglichst zentral im Kreisgebiet gelegen ist. Unterstützung gab es von allen kreisangehörigen Städten.

Die Suche erwies sich zunächst jedoch als schwierig, da die vorgeschlagenen Objekte bei näherer Betrachtung nur bedingt geeignet waren und einen in der kurzen Zeit kaum zu leistenden hohen Ertüchtigungsaufwand mit sich gebracht hätten. Abhilfe gab es letztendlich kurzerhand von Timocom-Unternehmensgründer Jens Thiermann und der Geschäftsführung des Freight-Tech-Unternehmens, das sich bereits seit Jahren mit diversen Projekten für die Region engagiert und nun dem Kreis die dringend benötigten Räumlichkeiten für ein Impfzentrum zur Verfügung stellt.

Landrat bedankt sich für beispielloses Engagement

„Das Angebot ist praktisch perfekt. Das Objekt ist kurzfristig verfügbar und mit wenig Aufwand schnell zum Impfzentrum umzufunktionieren. Parkflächen sind vorhanden, das Gebäude ist barrierefrei, alarmgesichert und möbliert, es gibt eine redundante Stromversorgung, Gigabit-WLAN, eine leistungsfähige Lüftungsanlage mit ständiger Frischluftzu- und Abluftabführung und auch das firmeneigene Facility-Management steht bereit“, heißt es in der offiziellen Mitteilung des Kreises.

„Die fast maßgeschneiderte Ausstattung und der nur geringe Umrüstungsaufwand haben uns die Entscheidung leicht gemacht. Ich bin sehr froh, dass wir auf diese Weise garantieren können, am 15. Dezember ein einsatzbereites Gebäude am Start zu haben. Das Angebot, dass uns die Firma Timocom hier gemacht hat, ist beispiellos und zeugt von einem nicht hoch genug zu schätzenden unternehmerischen Verantwortungsgefühl für den Standort und die Menschen in unserem Kreis", zeigt sich Landrat Thomas Hendele erleichtert und dankbar.

Weiter berichtet der Kreis: „Der Nutzungsvertrag ist inzwischen unterschrieben. Knapp 2.500 Quadratmeter auf drei Etagen wird das Impfzentrum in Beschlag nehmen. Wann genau und in welchem Umfang das Impfzentrum seinen Betrieb aufnehmen wird, hängt natürlich vor allem von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab. Gerade zu Beginn des Impfbetriebs wird das Zentrum vor allem auch als Logistik-Standort dienen, von dem aus mit Unterstützung der Hilfsorganisationen im Kreis mobile Teams ausschwärmen, um zunächst vulnerable Personen und Personal in Pflegeeinrichtungen zu impfen. Fest steht, dass mit der Betriebsbereitschaft des Impfzentrums keineswegs ein ungeregelter Zustrom von Impfwilligen erfolgen kann. Die Reihenfolge gibt das Land anhand der Priorisierungsempfehlungen der Ständigen Impfkommission vor. Und: Ohne Termin keine Impfung. Details zum Impfbetrieb, zur Priorisierung und zur Terminvergabe werden noch bekanntgegeben.“