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„BUNT STADT GRAU“ am Stadtweiher

Im Rahmen der „Nachtfrequenz20“ haben 18 Jugendliche aus Erkrath und Umgebung zwei Unterführungen am Hochdahler Stadtweiher mit Graffitis neu gestaltet. Geplant wurde die Aktion „Bunt-Stadt-Grau“ vom Projektteam  „Soziale Stadt Sandheide“, den Integrationsbeauftragten sowie einer Medienpädagogin der Stadtbücherei, mit Unterstützung durch Fördergelder von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.

„Uns fiel auf, dass die Unterführungen an der Beckhauser Straße für Spaziergänge oder Radtouren zwar gut genutzt werden, jedoch düster und verlassen wirken. In diesem Zustand können sie als Angstraum wahrgenommen werden. Das wollten wir ändern“, erklärt Jana Fricke, Projektleiterin „Soziale Stadt Sandheide“. Für die Durchführung der Aktion konnte Tran Nguyen, professioneller Graffitikünstler und Lehrer der Carl-Fuhlrott-Schule, gewonnen werden, der bereits viel Erfahrung mit der Durchführung von Graffiti-Workshops mitbringt. In Kooperation mit dem Fachbereich Jugend und dem Verein Neue Wege e. V. wurden die Unterführungen zuvor weiß gestrichen, die Stadtwerke stellten die Beleuchtung wieder her.

Im Rahmen eines vorbereitenden Workshops lernten die Jugendlichen die Grundlagen der Graffitikunst und erarbeiteten Themen und Entwürfe für die vier freien Wände. Am 25. und 26.09.2020 wurden diese an die Wand gebracht: Ausgerüstet mit Overalls, Schutzmasken und Handschuhen sprühten die 18 Teilnehmenden mit großem Spaß die vorgezeichneten Entwürfe an die Wände. Die Jugendlichen entschieden sich für die Themen „Leben“ und „Dreams“. Zudem zieren von nun an die Schriftzüge „Hochdahl“ und „Sandheide“ in knalligen Farben die die zuvor kargen Wände.

Das übergeordnete Motto „BUNT-STADT-GRAU“ wurde mit der Aktion voll erfüllt. „Die Unterführungen wirken durch die Kunstwerke nun heller und deutlich freundlicher“, resümiert Torsten Gumbrecht, Integrationsbeauftragter der Stadt Erkrath, der sich nicht nur mit dem Ergebnis sehr zufrieden zeigt: „Das Projekt hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und wir haben das ein oder andere künstlerische Talent entdeckt.“