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Neue Kita Karlstraße soll klimaneutral betrieben werden

In der Karlstraße soll bis zum Start des Kindergartenjahres 2022/23 eine neue Kindertagesstätte für rund 70 Kinder in vier Gruppen entstehen. Die Planung der Architektur wird aktuell noch einmal überarbeitet, da in Absprache mit der Unfallkasse und dem Landesjugendamt einige bauliche Aspekte in Bezug auf die Arbeitsstättenverordnung geändert werden müssen.

Der Spatenstich ist für das erste Quartal 2021 angesetzt und der gesamte Bau soll im Sommer 2022 fertiggestellt werden.

Klimafreundliche Beschaffung, CO2-neutraler Betrieb

Dabei wird schon bei der Beschaffung der Baumaterialien auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung geachtet: Die gewählte Hybridbauweise kombiniert statische Elemente aus Stahlbeton mit einer ökologisch durchdachten Fassade aus Holz. Zudem setzt die neue Planung auf zwei Erdwärmepumpen, was die Beheizung des Gebäudes mit regenerativen Energien ermöglicht und auch beim Ausfall einer Pumpe den teilweisen Betrieb der Heizung sicherstellt. Die Warmwassererzeugung erfolgt dezentral über mehrere kleine Durchlauferhitzer, betrieben mit Ökostrom aus regenerativen Quellen, unter anderem der eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kita.

Mithilfe dieser beiden Systeme und der genutzten Erdwärme und Sonnenenergie kann die Kindertagesstätte später CO2-neutral betrieben werden. „Auf diese Weise leistet die Kita Karlstraße einen kleinen, aber wichtigen Beitrag in Sachen Ressourcenschonung“, freut sich Bürgermeister Christoph Schultz.