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Trockenheit sorgt für erhöhte Waldbrandgefahr

Die ausbleibenden oder teils nur sehr geringen Niederschlagsmengen sorgen aktuell auch in Erkrath für erhöhte Waldbrandgefahr. So musste die Feuerwehr bereits zwei kleinere Wald- und Flächenbrände in der Umgebung löschen. Mit Achtsamkeit und einem Blick für gefährliche Situationen können alle Bürgerinnen und Bürger helfen, die Gefahr zu reduzieren.

Grundsätzlich gilt das gesetzliche Verbot nach §47 des Landesforstgesetzes NRW: Demnach ist vom 01.03. bis zum 31.10. eines jeden Jahres das Rauchen im Wald verboten. Ganzjährig sogar das Entzünden offener Feuer sowie das Grillen im Wald und in einem Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand. Aufgrund der Coronaschutzverordnung ist derzeit ebenso das Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen wie Parks oder Wiesen untersagt.

Vorsicht ist auch beim Entsorgen von Zigaretten geboten: Diese sollten grundsätzlich nur vollständig gelöscht in Abfallbehälter entsorgt und nicht etwa brennend aus dem Auto oder auf den Boden geworfen werden. In Grünstreifen, auf Wiesen und Böschungen sowie in Papierkörben können noch glühende Zigarettenstummel fatale Brände auslösen.

Auch Abfälle und Fahrzeuge können einen Brand auslösen

Ebenso können Glasscherben, Blechdosen und andere reflektierende Gegenstände durch die Bündelung von Sonnenlicht (Brennglaseffekt) schnell ein Feuer auslösen. Daher sollten derartige Gegenstände sowie weitere Abfälle fachgerecht entsorgt oder wieder mitgenommen werden.

Auch Kraftfahrzeuge sollten beim Ausflug in die Natur nur auf ausgewiesenen Parkflächen abgestellt werden, da durch den Betrieb erhitzte Teile – wie zum Beispiel heiße Katalysatoren – trockene Grasflächen entzünden können. Park- und Halteverbote sind dabei zwingend zu beachten sowie Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide freizuhalten. Sie dienen im Einsatzfall als wichtige Rettungswege.