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Häusliche Konflikte und Gewalt: bundesweite Hilfsangebote

Das in ganz Deutschland geltende Kontaktverbot stellt für Familien und Paare eine große Herausforderung dar und führt zu einem erhöhten Konfliktpotenzial, insbesondere in den eigenen vier Wänden. Denn Paare und Familien verbringen deutlich mehr Zeit auf engstem Raum, was zu einer erhöhten Fallzahl häuslicher Gewalt führen kann.

Bundesweit stehen jedoch allen Hilfesuchenden weiterhin zahlreiche qualifizierte Beratungsteams zur Verfügung. Dabei dürfen sich auch Personen melden, die sich beispielsweise Sorgen um Nachbarinnen und Nachbarn oder Verwandte machen, und unsicher sind, wie sie Betroffene unterstützen können – Stichwort „Zivilcourage“ und „solidarische Nachbarschaft“.

Schnelle und kostenlose Hilfe bei Konflikten oder häuslicher Gewalt erhalten Betroffene unter:

Überlastung von Alleinerziehenden

Alle Familie stehen gerade vor großen Herausforderungen. Aber vor allem Alleinerziehenden fehlt es meist an Unterstützung in der Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung. Bei Fragen und Sorgen steht nun die Krisen-Hotline für Alleinerziehende zur Verfügung: Unter 0201 82 774-799 erhalten die Anruferinnen und Anrufer eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Weitere Infos und Checklisten über Hilfeleistungen für Alleinerziehende gibt es unter www.vamv-nrw.de/corona.