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Handeln im Verdachtsfall und Diagnosezentren

Hier finden Sie Antworten auf Fragen zum Vorgehen im Verdachts- bzw. Krankheitsfall.

Ein- und Rückreiseverkehr

Ein- bzw. Rückreisende aus Risikogebieten müssen sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben und dürfen diese 14 Tage nicht verlassen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt ihres Kreises bzw. ihrer kreisfreien Stadt melden. Eine Übersicht über aktuelle Risikogebiete finden Interessierte hier.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen mit zwingend dienstlichen Reisegründen sowie Personen, die sich auf der Durchreise befinden. Außerdem kann man sich durch Vorlage eines negativen Corona-Tests bei Einreise, der nicht älter als 48 Stunden ist, von der Quarantäne befreien lassen.

Bei Verdacht Service-Telefon kontaktieren

Das Service-Telefon ist wochentags zwischen 08:00 und 20:00 Uhr und samstags sowie sonntags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr unter der Rufnummer 02104 993535 erreichbar und dient dazu, allgemeine Fragen aus der Bevölkerung entgegen zu nehmen. Des Weiteren soll es Clearingstelle für Bürgerinnen und Bürger sein, die glauben, eventuell infiziert zu sein.

Mittels Abfrage der vom Robert-Koch-Institut definierten Kriterien – Symptome, Aufenthalt in einem Risikogebiet, Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person – ermitteln die Mitarbeitenden des Service-Telefons, ob ein klärungsbedürftiger Verdachtsfall anzunehmen ist und die Person einer weiterführenden Diagnose zugeführt werden sollte.

Mobiles Diagnosezentrum in Mettmann

Bei kreisweiten Corona-Verdachtsfällen steht in Mettmann eine zentrale Anlaufstelle für Abstrichuntersuchungen bereit. Das mobile Diagnosezentrum befindet sich auf dem Gelände des EVK Mettmann. Die Anlaufstelle ist nicht für Laufkundschaft geöffnet, sondern nur für angemeldete Verdachtsfälle vorgesehen, die zuvor telefonischen Kontakt mit der Service-Hotline des Kreises Mettmann unter 02104 993535 hatten.

Zusätzlich wird ein mobiler Hilfsdienst eingerichtet, um körperlich eingeschränkten Personen einen häuslichen Abstrich zu ermöglichen. Auch hier ist ein Erstkontakt über die Service-Hotline erforderlich.

Weitere Test- und Diagnosezentren in Hilden und Ratingen

Ergänzend zum mobilen Diagnosezentrum in Mettmann sind auch in Hilden und Ratingen jeweils eine Corona-Praxis sowie eine Probeentnahmestelle in Betrieb. Die Untersuchungen finden nur nach vorheriger Terminvereinbarung statt.

Kreisangehörige Bürgerinnen und Bürger mit corona-typischen Krankheitszeichen können werktags zwischen 09:00 und 16:00 Uhr telefonisch unter 02103 9661-500 für Hilden und 02102 7112-500 für Ratingen einen Termin vereinbaren.

Mit der Einrichtung und Ausstattung der Probeentnahmestellen und der Corona-Praxen hat der Kreis das DRK beauftragt. Auch das Personal für die Probeentnahmestellen wird vom DRK gestellt. Die Corona-Praxen funktionieren wie niedergelassene Arztpraxen und sind mit Ärzten der kassenärztlichen Vereinigung besetzt.

Info-Hotline der Landesregierung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat zudem eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung geschaltet. Zu erreichen ist diese montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0211 911-91001.

Eine Übersicht über Risikogebiete und aktuelle Fallzahlen sowie weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie zudem unter „Externe Links“.