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Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene auch vor einer Übertragung des Coronavirus. Auf das Händeschütteln sollte möglichst verzichtet werden.

In Nordrhein-Westfalen gilt neben dem einzuhaltenden Mindestabstand von 1,5 Metern auch eine Maskenpflicht:

Medizinische Masken – also OP-Masken, Masken des Standards FFP2 oder vergleichbare Masken –müssen in Handelseinrichtungen, Arztpraxen (oder vergleichbaren medizinischen Einrichtungen), dem ÖPNV sowie während Gottesdiensten getragen werden – dies gilt auch in einem Umkreis von zehn Metern um die Eingänge. Kinder unter 14 Jahren, denen eine solche medizinische Maske zu groß ist, dürfen auch auf eine Alltagsmaske zurückgreifen.

In öffentlichen Gebäuden, auf Märkten sowie in allen Innen- und Außenbereichen, in denen Menschen auf engem Raum für längere Zeit aufeinandertreffen, muss ebenfalls weiterhin eine Mund-Nase-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske getragen werden. Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nase-Schutz tragen dürfen, sind von der Maskenpflicht befreit.

Impfzentrum des Kreises Mettmann

Mit der Nutzung eines Teilkomplexes der Bürogebäude vom IT-Spezialisten Timocom am Timocom-Platz 1 in Erkrath-Hochdahl hat der Kreis Mettmann einen geeigneten Standort für das von Bund und Land geforderte Impfzentrum gefunden. Knapp 2.500 Quadratmeter auf drei Etagen wird das Zentrum in Beschlag nehmen. Parkplätze in ausreichender Anzahl sowie die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn S8 und S68 sowie Buslinie O5 und 741) sind vorhanden.

Die Inbetriebnahme des Impfzentrums erfolgt am 08.02.2021. Terminvereinbarungen für Personen ab 80 Jahren können über die kassenärtzliche Vereinigung entweder ganztägig online unter www.116117.de oder zwischen 08:00 und 22:00 Uhr telefonisch unter 0800 116 117 01 getätigt werden. Das Impfen weiterer Personengruppen sowie in den eigenen vier Wänden wird erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein. Die Impfreihenfolge legt das Land anhand der Priorisierungsempfehlungen der Ständigen Impfkommission fest. Hier liegt der Fokus auf dem Schutz von Risikogruppen. Eine spontane Impfung ohne vorher vereinbarten und bestätigten Impftermin ist daher nicht möglich. 

Einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten bieten auch die FAQs Impfen im Kreis Mettmann der Kreisverwaltung.

In diesem Youtube-Video wird der Ablauf im Impfzentrum in Gebärdensprache erklärt. Mit dem Klick auf den Link werden Sie zu Youtube weitergeleitet.

Corona-Warn-App

Mit der Corona-Warn-App kann jeder mithelfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Ausführliche Informationen zu Funktion und Nutzen der App gibt es hier.

Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store für iOS und bei Google Play für Android erhältlich. Entsprechende Links zum Download finden Interessierte unter „Externe Links“.

Tipps zur Handhygiene

Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auch leicht übertragen. Berührt man anschließend mit den Händen das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Regelmäßiges Händewaschen unterbricht die Übertragung. Eine Desinfektion der Hände wird erst im direkten Kontakt mit den Erregern erforderlich und ist im normalen Alltag nicht notwendig. Tipps zum richtigen Händewaschen gibt es unter „Dokumente“.

Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollte zumindest vermieden werden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen. Auch auf das beliebte Händeschütteln sollte aus Gründen des Infektionsschutzes vorerst verzichtet werden.

Tipps im Krankheitsfall

Beim Husten oder Niesen kann Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Um ihre Mitmenschen zu schützen, sollten Betroffene in ein Einwegtaschentuch niesen oder husten und sich dabei von anderen Personen abwenden. Ist kein Taschentuch griffbereit, kann auch die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten werden.

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten generell möglichst Abstand zu anderen Personen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden; dazu zählen vor allem besonders gefährdete Menschen wie Schwangere, Säuglinge, alte oder immungeschwächte Personen. Akut Erkrankte sollten daher möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren und eine Weiterverbreitung der Krankheitserreger zu verhindern. Sollten dabei Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot auftreten, ist zur weiteren Abklärung der Ursache – zunächst telefonisch – ein Facharzt  bzw. unter der Rufnummer 02104 993535 das Service-Telefon des Kreises Mettmann zu kontaktieren.