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Informationen zum Coronavirus

An dieser Stelle erhalten Sie Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS CoV 2, zu Hygienestandards und Infektionsschutzmaßnahmen sowie aktuellen Entwicklungen in der Stadt Erkrath. Die neuartige Corona-Krankheit ist eine Virus-Infektion, die sich aktuellen Erkenntnissen zufolge über eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch verbreitet. Einen umfassenden Überblick bietet der SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19).

Informationen in Gebärdensprache und in Leichter Sprache bietet das Bundesgesundheitsministerium.

Hier finden Sie wichtige Informationen auf فارسی/دریEnglishپښتوTürkçeالعربية und français. PolskiItaliano, ελληνικά, Hrvatski, 中文语言 und Български finden Sie hier.

Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.

Tipps zur Handhygiene

Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auch leicht übertragen. Berührt man anschließend mit den Händen das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Regelmäßiges Händewaschen unterbricht die Übertragung. Eine Desinfektion der Hände wird erst im direkten Kontakt mit den Erregern erforderlich und ist im normalen Alltag nicht notwendig. Tipps zum richtigen Händewaschen gibt es unter „Dokumente“.

Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollte zumindest vermieden werden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen. Auch auf das beliebte Händeschütteln sollte aus Gründen des Infektionsschutzes vorerst verzichtet werden.

Tipps im Krankheitsfall

Beim Husten oder Niesen kann Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Um ihre Mitmenschen zu schützen, sollten Betroffene in ein Einwegtaschentuch niesen oder husten und sich dabei von anderen Personen abwenden. Ist kein Taschentuch griffbereit, kann auch die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten werden.

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten generell möglichst Abstand zu anderen Personen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden; dazu zählen vor allem besonders gefährdete Menschen wie Schwangere, Säuglinge, alte oder immungeschwächte Personen. Akut Erkrankte sollten daher möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren und eine Weiterverbreitung der Krankheitserreger zu verhindern. Sollten dabei Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot auftreten, ist zur weiteren Abklärung der Ursache – zunächst telefonisch – ein Facharzt  bzw. unter der Rufnummer 02104 993535 das Service-Telefon des Kreises Mettmann zu kontaktieren.

Rückkehr aus Risikogebieten

Personen, die aus einem RKI-definierten Risikogebiet zurückkehren, sollten sich freiwillig in eine 14tägige Absonderung begeben - unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen oder nocht.

Handeln im Verdachtsfall und Diagnosezentren

Hier finden Sie Antworten auf Fragen zum Vorgehen im Verdachts- bzw. Krankheitsfall.

Rückkehr aus Risikogebieten

Personen, die aus einem RKI-definierten Risikogebiet zurückkehren, sollten sich freiwillig in eine 14tägige Absonderung begeben - unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen oder nocht.

Bei Verdacht Service-Telefon kontaktieren

Das Service-Telefon ist wochentags zwischen 08:00 und 20:00 Uhr und samstags sowie sonntags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr unter der Rufnummer 02104 993535 erreichbar und dient dazu, allgemeine Fragen aus der Bevölkerung entgegen zu nehmen. Des Weiteren soll es Clearingstelle für Bürgerinnen und Bürger sein, die glauben, eventuell infiziert zu sein.

Mittels Abfrage der vom Robert-Koch-Institut definierten Kriterien – Symptome, Aufenthalt in einem Risikogebiet, Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person – ermitteln die Mitarbeitenden des Service-Telefons, ob ein klärungsbedürftiger Verdachtsfall anzunehmen ist und die Person einer weiterführenden Diagnose zugeführt werden sollte.

Mobiles Diagnosezentrum in Mettmann

Bei kreisweiten Corona-Verdachtsfällen steht in Mettmann eine zentrale Anlaufstelle für Abstrichuntersuchungen bereit. Das mobile Diagnosezentrum befindet sich auf dem Gelände des EVK Mettmann. Die Anlaufstelle ist nicht für Laufkundschaft geöffnet, sondern nur für angemeldete Verdachtsfälle vorgesehen, die zuvor telefonischen Kontakt mit der Service-Hotline des Kreises Mettmann unter 02104 993535 hatten.

Zusätzlich wird ein mobiler Hilfsdienst eingerichtet, um körperlich eingeschränkten Personen einen häuslichen Abstrich zu ermöglichen. Auch hier ist ein Erstkontakt über die Service-Hotline erforderlich.

Weitere Test- und Diagnosezentren in Hilden und Ratingen

Ergänzend zum mobilen Diagnosezentrum in Mettmann sind auch in Hilden und Ratingen jeweils eine Corona-Praxis sowie eine Probeentnahmestelle in Betrieb. Die Untersuchungen finden nur nach vorheriger Terminvereinbarung statt.

Kreisangehörige Bürgerinnen und Bürger mit corona-typischen Krankheitszeichen können werktags zwischen 09:00 und 16:00 Uhr telefonisch unter 02103 9661-500 für Hilden und 02102 7112-500 für Ratingen einen Termin vereinbaren.

Mit der Einrichtung und Ausstattung der Probeentnahmestellen und der Corona-Praxen hat der Kreis das DRK beauftragt. Auch das Personal für die Probeentnahmestellen wird vom DRK gestellt. Die Corona-Praxen funktionieren wie niedergelassene Arztpraxen und sind mit Ärzten der kassenärztlichen Vereinigung besetzt.

Info-Hotline der Landesregierung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat zudem eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung geschaltet. Zu erreichen ist diese montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0211 911-91001.

Eine Übersicht über Risikogebiete und aktuelle Fallzahlen sowie weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie zudem unter „Externe Links“.

Maßnahmen der Coronaschutzverordnung - Erlasse und Verbote

Versammlungsverbot

Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind ab sofort und zunächst bis zum 19.04.2020 untersagt, es sei denn, sie

  • sind Verwandte in gerade Linie,
  • leben in ständiger, häuslicher Gemeinschaft miteinander (Paare, Familien, Wohngemeinschaften)
  • treffen sich zufällig kurzzeitig ohne eine Verabredung, etwa bei der Erledigung von Besorgungen zur Deckung des täglichen Bedarfs
  • treffen sich aus zwingenden beruflichen Gründen
  • treffen sich im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs, zum Beispiel an der Bushaltestelle. Es gilt jedoch die Empfehlung, Fahrten im Nahverkehr so weit wie möglich zu reduzieren oder ganz zu unterlassen.

Das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt.

Die Verordnung von Bund und Ländern finden Sie hier.

Den aktuell gültigen Bußgeldkatalog zur Rechtsverordnung finden Intressierte hier.

Schließungen in Erkrath

Bund und Länder haben weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen. Die Verordnung vom 22.03.2020 finden Sie hier.

Die Stadt Erkrath hat dazu mehrere Allgemeinverfügungen im Amtsblatt bekannt gemacht. Hier finden Sie nähere Informationen zu Schließungen und Auflagen in Erkrath.

Kindertagesstätten und Schulen

Ab Montag, den 16.03.2020, bleiben in Erkrath alle Schulen und Kindertageseinrichtungen bis zu den Osterferien geschlossen. Hier findet lediglich eine Notfall-Betreuung statt, jedoch keine weiteren Termine, Kurse oder Veranstaltungen. Dies gilt auch für die Turnhallen und Schulsportanlagen.

Für Kindertagesstätten gilt folgende Regelung: Ab Montag, den 16.03.2020, dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen – ausgenommen sind Fälle, in denen beide Eltern sowie Alleinerziehende im Gesundheitsbereich oder in der kritischen Infrastruktur tätig sind. Für diesen Personenkreis wird eine Not-Betreuung eingerichtet. Eltern, die auf eine solche Not-Betreuung angewiesen sind, melden sich hierfür bei der entsprechenden Kindertageseinrichtung.

Für Schulen wird in jeder Schule – insbesondere für die Kinder der 1. bis 6. Klassen – ebenfalls eine Not-Betreuung eingerichtet. So wird sichergestellt, dass Eltern bzw. Alleinerziehende, die in unverzichtbaren Positionen arbeiten – etwa im Gesundheitsbereich oder in der kritischen Infrastruktur – nicht aufgrund der Kinderbetreuung im Dienst ausfallen. Eltern, die auf eine solche Not-Betreuung angewiesen sind, melden sich hierfür bei der entsprechenden Schule.

Nachweise

Jede Person, die in der kritischen Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers auf Unentbehrlichkeit vorweisen kann, hat einen Anspruch auf einen Platz in der Notbetreuung – unabhängig davon, ob die Partnerin oder der Partner auch einen solchen Anspruch nachweisen kann. Damit reicht die Vorlage einer einzigen Bescheinigung aus.

Dies gilt für Kindertagesbetreuung, Kindertagespflegestellen und heilpädagogische Kindertageseinrichtungen. Dabei dürfen nur gesunde Kinder betreut werden. Auch Kinder, die sich zuvor in Risikogebieten aufgehalten haben, sind von der Betreuung ausgeschlossen.

Der Anspruch auf Betreuung wird immer in der jeweiligen Einrichtung erfüllt, die die Kinder normalerweise besuchen. Zudem haben auch Eltern mit Berufen in der kritischen Infrastruktur einen Betreuungsanspruch, die sonst keinen Betreuungsvertrag mit einer Einrichtung haben. In diesen Fällen können die Eltern sich am besten per E-Mail an die Stadtverwaltung wenden, da dies die kürzeste Bearbeitungszeit gewährleistet:

Bitte senden Sie Ihre Mail immer an beide Adressen eines Bereiches.

Erstattungen

Eltern und Alleinerziehende, die ihre Kinder aktuell nicht in die Kinderbetreuung geben können, bekommen die Beiträge anteilig erstattet. Auch die Tagespflegepersonen erhalten eine angepasste Entgeltfortzahlung.

Städtische Institutionen, Gebäude und Versammlungsstätten

Alle städtischen Institutionen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Dies gilt neben Kindertagesstätten und Schulgebäuden auch für die Stadtbücherei, die Jugendmusikschule sowie die Volkshochschule. Alle Kurse oder Termine entfallen entsprechend.

Aufgrund der aktuellen Schließungen bietet die Stadtbücherei allen Erkratherinnen und Erkrathern einen kostenlosen Zugang zu beliebten Online-Inhalten wie E-Books und Hörbüchern, digitalen Tageszeitungen und Magazinen, dem Brockhaus-Schülertraining und vielem mehr. Das Angebot gilt zunächst bis zum 19.04.2020. Sollte die Stadtbücherei darüber hinaus geschlossen bleiben, wird die Aktion verlängert. Weitere Infos zur Nutzung gibt es hier.

Die städtischen Versammlungsstätten Bürgerhaus und Stadthalle bleiben bis auf weiteres geschlossen. Mieterinnen und Mieter setzen sich bitte mit der Stadtverwaltung in Verbindung: Für das Bürgerhaus unter 0211 2407-6519, für die Stadthalle unter 0211 2407-4009.

Öffentliche und private Spiel- und Sportplätze

Alle öffenlichen und privaten Sportanlagen und Spielplätze, einschließlich aller Bolz- und Freiplätze, Bouleplätze, Skateranlagen, Fitnessstudios, Schwimmbäder sowie Saunen bleiben generell geschlossen und stehen auch nicht für den Vereinssport zur Verfügung.

Alle Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote

Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind bis einschließlich Sonntag, dem 19.04.2020 zu schließen bzw. einzustellen:

  • alle Kneipen, Cafés einschließlich Eiscafés, Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos, Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen
  • reine Schankwirtschaften und Kneipen
  • Fitnessstudios, Schwimmbäder und sogenannte Spaßbäder sowie Saunen
  • Frisöre und andere körpernahe Dienstleistungen
  • Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Jahrmärkte, Spezialmärkte, Volksfeste
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Wettannahmestellen und ähnlichen Einrichtungen
  • die Ausübung der Prostitution und die Aufrechterhaltung von Prostitutionsbetrieben
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften
  • die gewerbliche Vermietung oder die Bereitstellung von Räumlichkeiten, die zur Durchführung von Veranstaltungen geeignet sind
  • Reisebusreisen

Restaurants und Gaststätten / Hotels und Pensionen

Restaurants und Gaststätten

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet sind.

Abweichend hiervon sind die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf durch Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Cafés und Kantinen zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Hotels und Pensionen

In Hotels und Pensionen darf das Übernachtungsangebot bis einschließlich zum 19.04.2020 nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Die Neuaufnahme von Gästen ist ab sofort und bis zum 19.04.2020 im Einzelfall durch den Bürgermeister der Stadt Erkrath, Fachbereich Einwohner · Ordnung, genehmigen zu lassen.

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

In Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und Wohnformen der Eingliederungshilfe, besonderen Wohnformen im Sinne des SGB XII sowie ähnlichen Einrichtungen sind bis auf Weiteres Besuche untersagt, die nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher müssen geschlossen werden. Ausnahmsweise darf die Einrichtungsleitung den Betrieb für die Beschäftigten der Einrichtung aufrechterhalten.

Gemeinschaftsaktivitäten sowie sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise Vorträge, Lesungen oder Informationsveranstaltungen sind untersagt.

Veranstaltungen in Erkrath

Alle öffentlichen Veranstaltungen im Stadtgebiet von Erkrath sind bis einschließlich Sonntag, dem 19.04.2020 untersagt.

Blutspendetermine sind laut Erlass der Landesregierung von diesem Verbot explizit ausgenommen.

Auflagen für Bestattungen

Bestattungen können ab sofort und bis zum 19.04.2020 nur unter bestimmten Auflagen durchgeführt werden: Bei einer Trauerfeier dürfen maximal zehn Personen anwesend sein, unabhängig ob in der Trauerhalle oder am Grab. Diese Personen müssen ihre Kontaktdaten beim Bestattungsunternehmen hinterlegen. Die Teilnehmenden müssen bei den Trauerfeiern einen Abstand von 1,5 Metern einhalten. Abschiednahmen am Sarg sind bis zum 19.04.2020 nur nach telefonischer Voranmeldung für maximal sechs Personen möglich, wobei nur Einzeltermine und Einzelzutritte erlaubt sind.

Abgesagte städtische Veranstaltungen im Überblick

Bis auf weiteres werden alle städtischen Veranstaltungen abgesagt. Das gilt sowohl für Kulturveranstaltungen wie auch für Veranstaltungen der städtischen Institutionen wie Stadtbücherei, Jugendmusikschule oder Volkshochschule.

Auch die Ausschussitzungen sind bis zum Ende der Osterferien alle abgesagt.

Ausweichtermine

  • Der Kabarettabend mit Sebatian Pufpaff wird am 30.09.2020 nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.
  • Der Kabarettabend mit Jürgen B. Hausmann wird am 21.10.2020 nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Rückerstattung bei abgesagten Kulturveranstaltungen

Informationen für Inhaberinnen und Inhaber von Einzelkarten

Inhaberinnen und Inhaber von Einzelkarten senden ihr Ticket unter Angabe von Vor- und Zuname, Anschrift, Telefonnummer (tagsüber erreichbar) sowie Kontoverbindung an Stadt Erkrath, Kulturabteilung, Bahnstraße 16, 40699 Erkrath. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Zur Prävention der Ausbreitung des Coronaviruses bittet die Kulturabteilung um postalische Zusendung.

Ticketinhaberinnen und Ticketinhaber, die ihre Eintrittskarte in nicht städtischen Vorverkaufsstellen wie Eventim oder Neanderticket erworben haben, wenden sich für eine Rückerstattung bitte an die entsprechende Vorverkaufsstelle. Die Kulturabteilung bittet um Geduld bei der Abwicklung dieses großen administrativen Aufwandes.

Information für Inhaberinnen und Inhaber von Abonnements  

Abo-Inhaberinnen und Abo-Inhaber erhalten ebenfalls eine anteilige Rückerstattung. Die Kulturabteilung bittet um Verständnis, dass die Rückerstattung – aufgrund der noch ungeklärten Situation künftiger Großveranstaltungen – voraussichtlich erst nach Abschluss der Theatersaison 2019/2020 erfolgt.

Ob die noch ausstehenden Kulturveranstaltungen der Saison 2019/2020 wie geplant durchgeführt werden können, wird derzeit noch mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt. Informationen hierzu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Beratungsangebote bei Konflikten und häuslicher Gewalt

Städtische Beratungsangebote

In der Stadtverwaltung Erkrath sind auch in der aktuellen Situation alle Beratungsstellen wie gewohnt besetzt und erreichbar. Persönliche Termine werden in Ausnahmefällen vereinbart, aber eine telefonische Beratung ist weiterhin möglich. Folgende Stellen stehen allen Erkrather Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung:

Beratungsangebot gegen häusliche Gewalt

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erkrath, Annegret Pollmann, berät Opfer häuslicher Gewalt, kooperiert mit weiteren Anlauf- und Beratungsstellen und vermittelt den Kontakt zum Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Mettmann.
Kontakt: Annegret Pollmann ist erreichbar unter 0211 2407-1021 oder per Mail an gleichstellung@erkrath.de 

Weitere Anlauf- und Beratungsstellen:

  • Frauenhaus Kreis Mettmann: 02104 922220
  • Interventionsstelle des SKFM Mettmann gegen häusliche Gewalt: 02104 1419221
  • Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (24 Stunden am Tag kostenlos erreichbar, mehrsprachig): 08000 116016
  • Online unter https://gewaltlos.de

Psychologischer und Schulpsychologischer Dienst

Der Psychologische Dienst der Stadt Erkrath bietet Beratung und therapeutische Unterstützung für Kinder und Jugendliche sowie für ihre Eltern und Erziehungsberechtigten an. Er berät bei Erziehungsfragen, seelischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten, Konflikten, familiären Krisen sowie Trennung und Scheidung. Alle Angebote und Leistungen sind kostenfrei. Die Beratung erfolgt auf freiwilliger Basis sowie neutral und unabhängig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychologischen und Schulpsychologischen Dienstes unterliegen der Schweigepflicht.
Kontakt: 02104 1397875606 oder hier.

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Die Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt Familien in schwierigen Situationen und entwickelt gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen. Sie berät bei Erziehungsfragen, sorgt dafür, dass Kinder gefördert werden und überlegen mit, wie man den Familienalltag besser bewältigen kann.
Kontakt: 02104 2407-5128 und -5129 oder hier.

Bundesweite Beratungsangebote

Schnelle und kostenlose Hilfe bei Konflikten oder häuslicher Gewalt erhalten Betroffene unter:

Dabei dürfen sich auch Personen melden, die sich beispielsweise Sorgen um Nachbarinnen und Nachbarn oder Verwandte machen, und unsicher sind, wie sie Betroffene unterstützen können.

Versorgung der Bevölkerung

Zur Versorgung der Bevölkerung bleiben folgende Angebote erhalten:

  • Einzelhandel für Lebensmittel & Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien
  • Tankstellen, Zeitungsverkauf und Poststellen
  • Banken und Sparkassen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel

Auf Wochenmärkten und in Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment dürfen nur Waren verkauft werden, die zur Deckung des täglichen Bedarfes erworben werden.

Eine Übersicht über aktuell verfügbare Serviceangebote in unserem Stadtgebiet – darunter auch Lieferdienste – finden Interessierte beispielsweise in einer von Erkratherinnen und Erkrathern ehrenamtlich erstellten Online-Auflistung.

Lebensmittelausgabe an Bedürftige

Die Lebensmittelausgabe an bedürftige Erkratherinnen und Erkrather wird bis auf Weiteres von der Nachbarschaftshilfe „Corona“ fortgeführt. Dem Netzwerk stehen hierfür die Infrastruktur und das Know-How der Erkrather Tafel zur Verfügung.

Bedürftige erhalten unter Vorlage des gültigen Tafelausweises zu den gewohnten Zeiten – dienstags und freitags ab 11:00 Uhr – in der Bahnstraße 17 in Alt-Erkrath eine standardisierte Tüte mit Lebensmitteln für den alltäglichen Bedarf. Die fertig gepackten Tüten werden aus Gründen des Infektionsschutzes bereits im Eingangsbereich ausgegeben. Die Abstandsregelung ist während der Wartezeit einzuhalten.

Dienstleister und Handwerker

Dienstleister und Handwerker können weiterhin ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen nachgehen. 

Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Das gleiche gilt für gesundheitsorientierte Handwerksleistungen (Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmacher etc.), die zur Versorgung der betreffenden Person dringend geboten sind. Diesen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör.

Erweiterte Öffnungszeiten

Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken sowie Geschäften des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13:00 bis 18:00 Uhr gestattet. Diese Regelung gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

 

Koordination von Hilfsangeboten

Die Stadt Erkrath nimmt Kontakt mit allen infizierten und erkrankungsverdächtigen Personen auf, die zuhause unter Quarantäne stehen. Sollte dort Hilfe bei der Versorgung notwendig sein, koordiniert der Fachbereich Einwohner · Ordnung diese in Zusammenarbeit mit einem neu geschaffenen Netzwerk zur Nachbarschaftshilfe.

Dort haben sich verschiedene Hilfsorganisationen zusammengeschlossen. Es werden sowohl Hilfegesuche aufgenommen als auch Hilfsangebote aufgelistet und bei Bedarf zugewiesen. Diese Unterstützung können auch alle Personen in Anspruch nehmen, die zu einer Risikogruppe gehören.

Dabei geht es um Einkäufe, Postgänge oder Abholungen in der Apotheke. Kinderbetreuung, Geldgeschäfte oder Pflegedienstleistungen sowie das Ausführen von Haustieren wird jedoch nicht koordiniert.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Handzettel des Netzwerkes unter „Dokumente“.

Kontakt

Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr; Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr

Hier finden Sie die Datenschutzerklärung des Netzwerkes.

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Die gesamte Stadtverwaltung wird zum Schutze der Bevölkerung, des Personals sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes auf den Notbetrieb umgestellt. Die Gebäude bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen, aber alle Bereiche sind über Telefon und E-Mail weiterhin erreichbar. Persönliche Termine werden jedoch nur für bestimmte Anliegen mit hoher Priorität vereinbart. Anfragen ohne Dringlichkeit werden in den kommenden Wochen zurückgestellt.

Anfragen sind per Mail an info@erkrath.de zu stellen und werden zentral an die entsprechenden Bereiche weitergeleitet.

Bürgerbüros

Bei Fragen oder unaufschiebbaren Angelegenheiten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten telefonisch unter 0211 2407-3344 erreichbar. Zu unaufschiebbaren Angelegenheiten zählen unter anderem:

  • Beantragung eines neuen Personalausweises, wenn der aktuelle Ausweis in den nächsten Tagen abläuft bzw. bereits abgelaufen ist und ein gültiges Dokument zur Identitätsfeststellung benötigt wird. Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass auch der Reisepass ein gültiges Dokument zur Identitätsfeststellung ist.
  • Beantragung eines Reisepasses unter Vorlage der Reiseunterlagen – bei Reisen in ein Risikogebiet ist die dienstliche Notwendigkeit nachzuweisen.
  • An-, Ab- und Ummeldung. Hierbei sind die Ausweisdokumente sämtlicher Familienmitglieder vorzulegen. Die Anmeldung wird direkt erfasst. Das vorherige Ausfüllen eines Formulars ist nicht erforderlich. Weiterhin ist bei der Anmeldung eine sogenannte Wohnungsgeberbescheinigung vorzulegen. Sollte eine Wohnung aus eigenem Eigentum bezogen werden, genügt ein Grundbuchauszug als Nachweis.

Angelegenheiten können auch digital oder per Post erledigt werden

Folgende Angelegenheiten können auch direkt online, per Mail an buergerbuero@erkrath.de oder per Post an Stadt Erkrath, Bürgerbüro, Bahnstraße 2, 40699 Erkrath erledigt werden:

  • Ausstellung von Aufenthalts-, Lebens- und Meldebescheinigungen sowie die Bereitstellung der Steuer-ID. Der Überweisungsbeleg ist dem Antrag beizufügen.
  • Ausstellung von Untersuchungsberechtigungsscheinen. Dies erfolgt gebührenfrei.
  • Die Beantragung eines Führungszeugnisses kann online auf der Homepage des Bundesamts für Justiz erfolgen. Erforderlich hierfür sind ein Personalausweis mit freigeschalteter eID-Funktion sowie ein entsprechendes Kartenlesegerät. Besteht diese Möglichkeit nicht, ist der Antrag alternativ schriftlich an das Bürgerbüro zu stellen. Die im Antrag enthaltenen Daten müssen durch das Beifügen einer Ausweiskopie nachgewiesen werden. Ebenso ist ein Überweisungsbeleg vorzulegen. Den entsprechenden Vordruck finden Interessierte hier.

Antragsunterlagen anderer Ämter und Behörden können derzeit nicht persönlich entgegengenommen werden. Hierfür ist der Briefkasten am Gebäude bzw. im Eingangsbereich des jeweiligen Bürgerbüros zu verwenden.

Standesamt

Das Standesamt führt weiterhin Trauungen durch, jedoch unter der Auflage, dass nur das Brautpaar mit vier weiteren Personen anwesend sein darf.

Informationen für Unternehmen

Hier finden Erkrather Unternehmerinnen und Unternehmer Informationen und Hilfsangebote:

Was die Stadt Erkrath für Sie tun kann

Liquiditätshilfe durch Stundung / Ratenzahlung von Gewerbesteuern

Die Stadt Erkrath erleichtert die Gewährung von Stundung / Ratenzahlung der Gewerbesteuer, wenn durch die Auswirkung des Coronavirus die Zahlung / Einziehung der Gewerbesteuerforderung eine erhebliche Härte für die steuerpflichtige Person darstellt.

Hierfür stellen Sie bitte einen schriftlichen Antrag auf eine zinslose Stundung an gewerbesteuer@erkrath.de.

Bitte geben Sie dabei folgendes an:

  • Kassenzeichen
  • Firma, Name der antragstellenden Person, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
  • schriftliche Begründung, warum infolge der Auswirkungen des Coronavirus mit einer negativen Entwicklung beim Gewerbeertrag gerechnet wird, und hierdurch der Einzug der Gewerbesteuerforderungen am Fälligkeitstag mit einer erheblichen Härte für den Steuerschuldner verbunden ist
  • Höhe der monatlichen Raten und Datum des Beginns der Ratenzahlung (bei Ratenzahlung)

Sie können hierzu auch den Vordruck Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus unter „Dokumente“ verwenden.

Bitte beachten Sie, dass unrichtige Angaben strafrechtliche Folgen haben können (vergleiche §§ 370 und 378 Abgabenordnung).

Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen können  beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. 

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Abgaben ∙ Forderungen unter 0211 2407-2203 oder -2205.

Aussetzung der Vollstreckungsmaßnahmen

Bis zum 30.06.2020 wird zunächst auf Vollstreckungsmaßnahmen und Forderung von Säumniszuschlägen verzichtet, wenn nachgewiesen wird, dass der/die Steuerschuldner/in unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.
Hierfür reicht ein formloses Schreiben / eine kurze Mail an vollstreckung@erkrath.de aus, in dem Sie bitte kurz darlegen, dass und in welchem Umfang ihr Unternehmen unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Weiterhin sind Angaben zum Kassenzeichen, Firmenname und-adresse, sowie der antragsstellenden Person notwendig.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der oben angegebenen Mailadresse.

Was andere staatliche Stellen für Sie tun können

Bund und Land haben hohe Summen an Unterstützungsmaßnahmen zugesagt.

Unter den folgenden Links finden Erkrather Unternehmerinnen und Unternehmer Informationen:

  • Die Auszahlung der „NRW Soforthilfe 2020“ kann ab sofort mit einem digitalen Antragsformular beantragt werden. Auf der Website finden Sie auch die konkreten Förderbedingungen.
  • Auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie werden die aktuellen finanziellen Hilfsangebote der Bundesregierung aufgeführt. Hier finden Sie die Eckpunkte  „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“
  • Die NRW Landesregierung hat ein 25-Milliarden schweres Hilfspaket für Unternehmen erarbeitet, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten.               
  • Weiterführende Informationen zum Corona-Virus finden sich auf dem speziellen Internet-Informationsportal der Landesregierung.
  • NRW BANK: Das Service-Center der NRW.BANK berät Sie kostenlos zu den passenden Förderprogrammen und Krediten z. B. bei Produktionsengpässen oder Lieferschwierigkeiten: Hotline 0211-91741-4800    
  • Bürgschaftsbank NRW: Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können besichert werden. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft. Hotline: 02131-5108200.
    Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann zudem über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.
  • Finanzverwaltung NRW: Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung Von Vollstreckungsmaßnahmen wird bis auf Weiteres abgesehen. Säumniszuschläge werden erlassen. Steuerstundungen werden angeboten. Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen werden auf Antrag auf Null herabgesetzt. Damit werden den Unternehmen Mittel im Umfang von mehr als 4 Milliarden Euro sofort zur Verfügung gestellt. Hierdurch werden für weite Teile der nordrheinwestfälischen Wirtschaft unmittelbare Liquiditätsverstärkungen in Milliardenhöhe erzielt.
  • Mikromezzanifonds: Kleine Unternehmer und Existenzgründer können Beiteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss beantragen
  • Agentur für Arbeit Mettmann: Wenn Unternehmen aufgrund des Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Corona-Virus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.
    Für den schnellen Zugriff: Informationen zum Kurzarbeitergeld
    Freiberufler und Einzelunternehmer: Wenn das Einkommen und Vermögen nicht mehr zur Bedarfsdeckung ausreichen, berät Sie die Agentur in Bezug auf Arbeitslosengeld.
  • Landschaftsverband Rheinland:Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betriebe: Sollte wegen des Corona-Virus eine Quarantäne ausgesprochen werden, kann eine Entschädigung für betroffene Beschäftigte (Personalkosten) beantragt werden. LVR-Servicenummer: 0221 809-5444
  • Die IHK zu Düsseldorf berät ebenfalls alle betroffenen Mitgliedsunternehmen und bietet Experten-Wissen über Webinare sowie Beratung durch eine neue IHK-Hotline zu Corona-bezogenen Fragen unter 0211 3557 666 an
  • Die Handwerkskammer Düsseldorf informiert ebenfalls Ihre Mitgliedsunternehmen zu Fragen rund um Arbeitsrecht, Kredite und Steuern. Hotline: 0211 8795-555.
  • Informationen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW, insbesondere für Einzelunternehmer und Freiberufler
    Den Antrag zum „Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender  Künstlerinnen und Künstler aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Krise“ finden Sie hier.
  • Die EU-Kommission hat die Einrichtung eines Corona-Krisenfonds in Höhe von 25 Mrd. Euro angekündigt

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung Erkrath unter 0211 2407-2017.