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Grußwort zum Jahreswechsel 2019 / 2020

Liebe Erkratherinnen, liebe Erkrather,

das Jahr 2019 ist – wie man so schön sagt – bald Geschichte. Daher möchte ich kurz auf die vergangenen Monate in unserer Stadt zurückblicken und zugleich einen Ausblick auf das kommende Jahr wagen.

2019 war ein ereignisreiches Jahr und im Sommer leider nicht nur durch positive Erlebnisse geprägt: Die Brände in der Grundschule Sandheide sowie in der Kita Lummerland haben uns empfindlich getroffen. Zum einen, weil die sinnlose Zerstörung von Bildungseinrichtungen ausgerechnet die Jüngsten betraf. Zum anderen, weil wir in kürzester Zeit Alternativen finden mussten. Diese Herausforderung haben wir in einem gemeinsamen Kraftakt gut gemeistert: Die Unterbringung der Grundschulkinder in der Schmiedestraße ist eine tragfähige Lösung und Anfang des neuen Jahres wird auch die Kita Lummerland endlich wieder zusammengeführt.

Die Neubauvorhaben der Grundschule und des Kindergartens reihen sich nahtlos in die vielen Projekte ein, die in unserer Stadt anstehen. Mit 107 Millionen Euro investieren wir bis 2023 drei Mal mehr als in den letzten vier Jahren. Trotz einer hohen Auslastung der Bauwirtschaft sehe ich diese Herausforderungen mit Zuversicht – denn die Investitionen erneuern unsere städtische Infrastruktur: So zum Beispiel Sanierungsprojekte im Sport-, Kultur- und Schulbereich, die Erweiterung der Barrierefreiheit im Bereich Wege und Haltestellen oder die Entschlammung und Aufwertung des Stadtweihers.

Zugleich dürfen wir uns über abgeschlossene Projekte freuen: In wenigen Wochen wird das neue Feuerwehrgerätehaus an der Kreuzstraße bezogen, ein wichtiger Schritt zur angemessenen Unterbringung unserer Einsatzkräfte. Eine angemessene Unterbringung zu finden, das ist auch für viele Bürgerinnen und Bürger nicht leicht. Deshalb sollen am Wimmersberg im kaum mehr genutzten Gewerbegebiet hunderte neue Wohnungen entstehen. Der Diskussions- und Beteiligungsprozess dazu wird im Januar weitergehen, damit wir bald Planungsrecht für das Wohngebiet schaffen können.

Zu diesen Vorhaben kommen unsere Bemühungen in Sachen Klimaschutz hinzu: Der Rat hat in seiner letzten Sitzung des Jahres mehrere Beschlüsse zum Klimaschutz gefasst. Vor kurzem haben wir auf dem Dach des Rathausanbaus eine Photovoltaikanlage installiert. Ab 2020 wird zudem das Bürgerhaus in Hochdahl komplett zu einem Haus des Klimaschutzes umgebaut: Als Vorzeigeprojekt für energetische Sanierung bekommen wir dabei fast die Hälfte unser Ausgaben vom Land erstattet. Und zu Anfang des neuen Jahres laden wir zur Bürgerbeteiligung ein, denn Klimaschutz gelingt nur gemeinsam.

Im letzten Jahr habe ich an dieser Stelle auf den notwendigen Ausbau der Kinderbetreuung hingewiesen, nun freue ich mich, dass wir ab dem Sommer allen Kindern über drei Jahren einen Kita-Platz anbieten können und so vielen Eltern eine Sorge nehmen können. Mit dem Baubeginn der Kita Karlstraße im Frühsommer nächsten Jahres und der Planung einer zusätzlichen Kita in der Sandheide wollen wir so bald wie möglich die Überbelegungen abbauen und den Bedarf nicht nur stadtweit, sondern stadtteilbezogen abdecken.

Mein besonderer Dank zum Jahreswechsel gilt allen, die in den Kirchen, Verbänden, der Feuerwehr oder Vereinen ehrenamtlich tätig waren und die für ein besseres Miteinander oder mehr Lebenswert in Erkrath gesorgt haben. Bitte lassen Sie in Ihrem Engagement nicht nach, wir brauchen Sie!

Und schließlich bitte ich Sie weiterhin Ihre Ideen, Fragen oder Kritik zum Beispiel bei Bürgermeistersprechstunden oder den Stadtteilkonferenzen zu äußern. Ich bin dankbar für den Dialog mit Ihnen, den wir benötigen, um Erkrath in Ihrem Sinne weiter zu entwickeln!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien einen guten Übergang ins neue Jahr und nur das Beste für das neue Jahr 2020.

Ihr

Christoph Schultz