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Öffentliche Auslegung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. H 56 – Fundort des Neanderthalers –

Der Entwurf des Bebauungsplans H 56 – Fundort des Neanderthalers – Projekt Höhlenblick – wird in der Zeit vom 25.03.2019 bis einschließlich 26.04.2019 öffentlich ausgelegt.

In dieser Zeit sind die textlichen Festsetzungen, die Begründung mit Umweltbericht sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen beim Fachbereich Stadtplanung · Umwelt · Vermessung, Schimmelbuschstraße 11-13, 40699 Erkrath, 2. Etage, Zimmer 300 während der Dienststunden für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar: Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr; Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Während der Auslegungsfrist können alle Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen zu diesem Bauleitplanverfahren abgeben.

Nähere Informationen ergeben sich aus der Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Erkrath Nr. 6 vom 14.03.2019. Der Bebauungsplanentwurf und die vorliegenden Unterlagen können zudem zeitgleich auf der Internetseite der Stadt Erkrath unter „Interne Links“ eingesehen werden.

Ziel und Inhalt der Planung

Ziel der Planung ist es, die Fundstelle des Neanderthalers als kulturhistorisch weltbedeutenden Ort zu attraktivieren und seiner Bedeutung angemessen zu entwickeln. Die Überarbeitung der Fundstelle stellt ein wichtiges Modul des Gesamtkonzeptes „Masterplan Neandertal“ dar.

Im Rahmen des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. H 56 – Fundort des Neanderthalers – Projekt Höhlenblick – werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung ergänzender Gestaltungselemente geschaffen. Im Wesentlichen beinalten diese die Errichtung eines Turms auf der Fundstelle als begehbare und deutlich sichtbare Landmarke, die zugleich die ursprüngliche Höhenlage der Feldhofer Grotte erlebbar macht, sowie die Errichtung eines sogenannten Felssockelgrabens unterhalb des Geländeniveaus. In diesem wird die südliche Felswand der Fundstelle fossiler Knochenreste aus der Feldhofer Grotte freigelegt und somit zu einem begehbaren Zeitzeugnis.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes ist die Verbesserung und Ausweitung des touristischen Angebotes im überregional bekannten Neandertal beabsichtigt. Zusätzliche Angebote des Tourismus, der Naherholung und des Naturerlebnisses sollen mit der Umsetzung der Planung geschaffen werden und somit allgemein den Tourismus wie auch die lokale Wirtschaft stärken. Dabei werden die natur-räumliche Bedeutung und die ökologischen Besonderheiten des Talraumes berücksichtigt.