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Sparpotenzial sichtbar machen

Jetzt für die Thermografie-Aktion 2019 anmelden: Heizen Sie noch für die Nachbarn oder nutzen Sie die Energie nur dort, wo sie im eigenen Heim benötigt wird? Die Thermografie Aktion 2019 der Stadt Erkrath bietet Besitzerinnen und Besitzern eines Eigenheims die Möglichkeit, Schwachstellen sowie Einsparpotentiale zu erkennen und kurzfristig Abhilfe zu schaffen.

Die Aufnahmen mit einer speziellen Wärmebildkamera können nur in der kalten Jahreszeit während der Heizperiode angefertigt werden. Alle interessierten Erkratherinnen und Erkrather können sich bis zum 31.03.2019 anmelden.

Die Kosten für eine Teilnahme an der Aktion sind im Vergleich zu den Einsparpotentialen gering: Für Häuser mit einer Wohnfläche bis zu 200 Quadratmetern betragen sie 150 Euro, für Häuser bis 400 Quadratmeter Wohnfläche 210 Euro, jeweils inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Informationen zum genauen Ablauf der Aktion und eventuellen Vorbereitungen sind in einem Flyer zusammengefasst, der auf der Website der Stadt Erkrath unter www.erkrath.de/thermografie zum Download bereit steht. Ausgelegt ist der Flyer außerdem in städtischen Gebäuden wie etwa dem Rathaus, den Bürgerbüros oder dem Bürgerhaus. Für Rückfragen steht die städtische Klimaschutzbeauftragte Lena Brümmer gern zur Verfügung, die Kontaktdaten finden Sie unter „Ansprechperson“.

Thermografie spürt energetische Schwachstellen auf

Mit einer Wärmebildkamera fertigt Diplom-Ingenieur Burghard Knoll in den frühen Morgenstunden Aufnahmen der Häuser. So wird sichtbar, wo sich Wärmebrücken befinden und es zu Wärmeverlusten kommt. Dabei können Durchfeuchtungen und Leckagen genauso aufgespürt werden wie Undichtigkeiten an Türen und Fenstern. Die energetischen Schwachstellen, die auch Dämmung, Dach oder Wintergarten betreffen können, werden dokumentiert und für den Hausbesitzer in einen Thermografie-Bericht zusammengefasst. „Der Bericht gibt individuelle Handlungsempfehlungen. Zur Erläuterung der Aufnahmen bietet mein Büro darüber hinaus eine kostenlose Kundenhotline", erklärt Knoll. Zudem können die Thermografie-Aufnahmen bei der kostenlosen Energieberatung im Bürgerhaus besprochen werden. 

„Die Thermografie-Aufnahme ist kein Energieausweis fürs Haus. Sie ist ein Fingerzeig auf Schwachstellen, die dem Hausbesitzer bei Beseitigung Einsparpotentiale bietet“, erläutert die städtische Klimaschutzmanagerin die Besonderheit dieser Aktion. „Die Thermografie-Aktion kann aber unter Umständen auch der Einstieg in eine Vorort-Beratung sein, wenn größere Sanierungen anstehen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert diese Beratungen, sodass Hausbesitzer nur einen Teil selbst zahlen müssen“, so Lena Brümmer, die auch Ansprechpartnerin für die laufende Thermografie-Aktion ist. In einer weiterführenden Beratung kann ein Masterplan für das jeweilige Haus erstellt werden, in dem richtungsweisend Maßnahmen für die künftige Sanierung festgehalten werden.