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Zukunftsorientierte Stadtentwicklung

Zum geplanten Gewerbegebiet an der Neanderhöhe nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

Innerhalb der bestehenden Gewerbegebiete im Stadtgebiet sind keine nennenswerten Flächen für Erweiterungen sowie Neuansiedlungen von Gewerbebetrieben verfügbar. Der Regionalplan Düsseldorf stellt unter Berücksichtigung der bestehenden Situation sogar einen weitergehenden Bedarf von 100.000 Quadratmeter fest. Daher ist allein zur Sicherung bereits bestehender Betriebe eine Weiterentwicklung der Gewerbeflächen sinnvoll. Mit der Nähe zum Hochdahl S-Bahnhof und gradlinigen Verbindung zum Hildener Kreuz bietet die Neanderhöhe einen idealen Standort. Angestrebt wird die Entwicklung von hochwertigem, nicht störendem Gewerbe mit dem Schwerpunkt Dienstleistungen und Büronutzungen.

Nach derzeitiger Planung soll ein Bereich von insgesamt rund 79.500 Quadratmetern entwickelt werden. Davon sind 46.500 Quadratmeter als Bauland für eine mögliche Versiegelung durch Gebäude und Verkehrsflächen vorgesehen. 16.500 der hier angegebenen 46.500 Quadratmeter werden schon heute von bereits bestehenden Gewerben genutzt: dazu zählt eine Tankstelle, eine Werkstatt sowie der Wertstoffhof. Letzterer soll im Zuge der Arbeiten asphaltiert werden. Die übrigen Flächen des Bebauungsplans umfassen Verkehrsflächen (circa 6.400 Quadratmeter), Waldflächen (circa 1.000 Quadratmeter), Grünflächen (circa 14.000 Quadratmeter) sowie unversiegelt zu belassene Flächen der gewerblichen Nutzungen (circa 11.600 Quadratmeter). Als neu zu schaffende Gewerbeflächen stehen demzufolge circa 30.000 Quadratmeter zur Verfügung.

Berücksichtigung von Natur- und Landschaftsschutz

Für das neue Gewerbe ist eine klare Abgrenzung zur Landschaft vorgesehen, die durch zusätzliche Hecken- und Baumstrukturen erreicht wird. Die bestehenden Grünstrukturen sollen dabei größtenteils erhalten und weiter aufgewertet werden. So bleibt etwa die Baumreihe entlang der Hochdahler Straße weitestgehend bestehen. Die zusätzlichen Eingrünungen des Gebietes erfolgen insbesondere in Richtung Norden zur freien Landschaft und dem Neandertal. Auch sind innerhalb der Verkehrsflächen weitere Bäume und straßenbegleitende Grünstrukturen vorgesehen, wodurch die versiegelten Flächen zusätzlich reduziert werden. Insgesamt bleiben ein Drittel der Flächen des Gewerbegebietes unversiegelt, während zwei Drittel für die neue und bestehende gewerbliche Nutzung sowie die erforderlichen Erschließungsflächen benötigt werden.

Für den entstehenden Eingriff in Natur und Landschaft werden mehrere Ausgleichsflächen geschaffen. Zu diesen Maßnahmen gehören unter anderem das Anlegen und Anpflanzen von Feldgehölzen, Blühstreifen und weiteren Grünflächen. Auch die Sicherstellung der Wohnruhe in der benachbarten Siedlung wird im Bebauungsplan festgesetzt. Die Pläne sehen zudem eine abstufende Gebäudehöhe in Richtung Wohnbebauung und Naturraum vor. Da eine weitere Ausdehnung in Richtung des Neandertals als nicht zielführend bewertet wird, wurde die Fläche für eine gewerbliche Nutzung gegenüber früheren Plänen bereits halbiert. Die geplante Ringstraße schließt eine weitere Bebauung Richtung Neandertal aus.