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Leistungsumfang

Für den kommunalen Brand- und Katastrophenschutz soll als Ersatz für ein altes LF24 ein Löschfahrzeug beschafft werden, das auf Basis genormter Einsatzfahrzeuge (hier: HLF20) den gleichen Einsatzzweck erfüllen kann.

Folgende Regeln, Vorschriften und Normen müssen eingehalten werden, soweit nicht explizit abweichend beschrieben:

  • DIN EN 1846 in allen Teilen
  • DIN 14530-27 - HLF20
  • DIN 14502-2 (Neuausgabe berücksichtigen!)
  • DIN 14502-3
  • DIN 14420:2002-11
  • StVZO
  • Technische Richtlinie BOS (TR BOS)
  • Vorschriften über elektrische Anlagen VDE- / DIN-Normen
  • Aktuelle EMV Richtlinien, ansonsten EMVG in aktueller Fassung
  • Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 49 (Feuerwehren)
  • Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 71 (Fahrzeuge)
  • Qualitätsanforderungen gemäß DIN EN ISO 9001
  • alle sonstigen gültigen anerkannten Regeln der Technik.

Aufgrund der Komplexität der Planung und der Abhängigkeiten zwischen Fahrgestell und Auf-bau sowie dem Ziel einer
einheitlichen Gewährleistung und der Vermeidung von Beweisschwierigkeiten sind die Lose 1A (Fahrgestell) und 1B (Aufbau, Ausbau, Funk- bzw. Kommunikation) zusammen anzubieten. Der Anbieter tritt als Generalunternehmer für beide Lose auf und verantwortet damit insbesondere die Verträglichkeit zwischen Fahrgestell und Aufbau. Das Los 2 (Beladung) wird als Einzellos vergeben. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Das fertige Fahrzeug muss vor der Endabnahme durch den Auftraggeber

  • einer dokumentierten erfolgreichen Abnahme durch die Qualitätssicherung des Anbieters
  • der Auslieferungsinspektion des Fahrgestellherstellers
  • einer zum Zeitpunkt der Abnahme maximal 3 Monate alten TÜV-Abnahme
  • einer feuerwehrtechnischen Abnahme durch den TÜV, Dekra oder einer ähnlichen Institution unterzogen worden sein. Die dabei festgestellten Mängel müssen bei der Endabnahme bereits beseitigt worden sein.