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Bürgermeister beantwortet Fragen der Wirtschaft

Erkrath hat eine starke und gesunde Wirtschaft – die Basis dafür bildet auch der Austausch zwischen den ansässigen Unternehmen und der Stadt. In diesem Sinne haben sich jetzt die Mitglieder des Wirtschaftskreis Erkrath (WKE) mit Bürgermeister Christoph Schultz und der städtischen Wirtschaftsförderung getroffen.

„Wir erleben mit dieser Fragerunde heute eine Premiere“, eröffnet Wolfgang Soldin, Vorstandsmitglied des WKE und Filialdirektor der Kreissparkasse Düsseldorf in Erkrath, die Veranstaltung. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir es geschafft haben, diese gute Idee in die Realität umzusetzen und so in einen direkten Austausch mit den Verantwortlichen der Stadt kommen.“

Zu Beginn stellte Christoph Schultz in einem kurzen Vortrag aktuelle und zukünftige Bauprojekte in Erkrath vor, die alle dem Ziel dienen, die Lebensqualität in Erkrath auf seinem guten Niveau zu halten. „Wir stehen mit allen Städten in einem Wettbewerb und müssen uns attraktiv in der Region positionieren. Die Basis dazu ist in Erkrath vorhanden. Unsere Aufgabe ist es nun, den Bürgerinnen und Bürgern, auch den zukünftigen, die Vorteile des Standortes aufzuzeigen.“ In den kommenden Jahren sollen daher beispielsweise drei neue Kitas und auch mehr Wohn- und Gewerbeflächen entstehen, ohne dabei jedoch die naturnahe Umgebung zu gefährden.

Kämmerer Thorsten Schmitz erläuterte im Anschluss einige finanzielle Aspekte, gefolgt von Michael Küpping von den Erkrather Stadtwerken, der über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus informierte: „Wir bauen hier eine langfristige Lösung, die über die aktuellen Anforderungen hinausgeht und sich am Wandel der Gesellschaft und auch der Arbeitskultur orientiert.“ 

Starke Wirtschaft, starke Gemeinschaft

Die Mitglieder des WKE hatten anschließend einige Fragen an den Bürgermeister vorbereitet, beispielsweise zur Optimierung der Gewerbeflächen, der demografischen Entwicklung und dem hiesigen Wohnungsangebot. Daraus entstand eine angeregte Diskussion, in der Eva Harm von der Wirtschaftsförderung anmerkte: „Für eine positive Entwicklung braucht es immer neue Impulse. Diese können etwa durch neue Einwohner, aber natürlich auch durch die ansässigen Unternehmen kommen.“ Als bestes Beispiel gilt hierbei etwa der Aktionstag der Wirtschaft, der nun schon in die sechste Runde geht und zeigt, dass die Erkrather Unternehmen sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und aktiv werden. WKE-Mitglied Wolfgang Soldin schloss schließlich mit dem Aufruf zum gegenseitigen Verständnis – denn nur so können Anregungen und Ideen einen Weg in die Umsetzung finden.