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Elektromobilität

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Energiewende und somit der klimafreundlichen und ressourcenschonenden Strategie der Stadt Erkrath. Das Hauptziel der Elektromobilität ist weniger Schadstoffausstoß bei gleichbleibender bis wachsender Mobilität.

Es sind immer mehr Menschen dazu bereit, ihr Verhalten im Alltag zu Gunsten der Umwelt und der Nachhaltigkeit umzustellen – und entsprechende Investitionen zu tätigen. Diese zunehmende Bereitschaft spiegelt sich in den kontinuierlich steigenden Verkaufszahlen von Elektroautos wider. Denn Elektromobilität liefert einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Alltag, zu einer besseren Umwelt und damit zur Zukunft unseres Planeten. Wirklich nachhaltig ist Elektromobilität aber natürlich nur dann, wenn der Strom aus regenerativen Quellen kommt.

Elektromobilität der Stadtverwaltung

Die Stadt Erkrath hat sich den Einsatz verbrauchseffizienter und klimafreundlicher Dienstfahrzeuge zum Ziel gemacht. Daher nutzen seit März 2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung erstmalig insgesamt drei elektrisch betriebene Fahrzeuge für Dienstfahrten innerhalb des Stadtgebietes. Die feierliche Übergabe der Elektrofahrzeuge und der Ladestationen erfolgte am 27.03.2017. Die Stadt hofft mit ihrem Engagement in Sachen umweltfreundliche Mobilität auf Nachahmerinnen und Nachahmer bei Unternehmen und Privatpersonen.

Den Presseartikel „Verwaltung hat jetzt zwei Elektro-Autos“ vom 09.05.2017 der Rheinischen Post finden Sie unter „Externe Links“.

Förderung der Elektromobilität der Stadtverwaltung

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Ladepunkte in Erkrath

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Erkrath ist wichtiger Bestandteil der Zielsetzung die Kohlenstoffdioxid-Emissionen bedeutend zu reduzieren. Den Stadtwerken Erkraths kommt hier als Energieversorger eine besondere Rolle im Ausbau zu. So werden von ihnen derzeit sieben Ladesäulen betrieben. Aber auch Unternehmen, wie die Allego GmbH auf der Mettmanner Straße, stellen Ladestrom in Erkrath zur Verfügung.

Ihr Interesse an Elektrofahrzeugen

Die Bundesregierung hat seit Mai 2016 eine Kaufprämie für Elektroautos aufgesetzt, die sie offiziell „Umweltbonus“ nennt. Käufer eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs bekommen 4.000 Euro Prämie, für Hybrid-Fahrzeuge (Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotor) gibt es 3.000 Euro. Davon übernimmt jeweils der Bund die Hälfte und die andere Hälfte muss der Automobilhersteller der Käuferin oder dem Käufer als Nachlass gewähren. Allerdings hat der Bund eine Preisobergrenze festgelegt, da keine Luxusautos unterstützt werden sollen. Die Prämien werden somit nur für Elektrofahrzeuge mit einem Netto-Listenpreis bis 60.000 Euro gezahlt.

Es gilt das sogenannte Windhund-Prinzip, das heißt, die Prämie wird solange ausgezahlt, bis die bereitgestellte Gesamtsumme verbraucht ist.

Wer erhält die Prämie?

Autokäuferinnen und Käufer können die Prämie mit ihrem Kaufvertrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen. Der Kaufanreiz gilt für Elektrofahrzeuge, die privat oder von Unternehmen gekauft werden. Vorteile hat auch, wer seinen Stromer beim Arbeitgeber betankt: Die Stromladung bleibt steuerfrei, sie gilt nicht als geldwerter Vorteil.

Außerdem werden nur Fahrzeuge gefördert, die seit dem 18.05.2016 gekauft wurden. Neben Privatpersonen können auch Unternehmen, Vereine, Körperschaften und Stiftungen die Prämie beantragen – nicht aber die öffentliche Hand sowie die Autohersteller selbst und deren Tochterfirmen. Das Fahrzeug muss mindestens sechs Monate auf die Antragstellerin oder den Antragsteller in Deutschland zugelassen sein.

Antragsverfahren

Das Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellt ist, hat ein Antragsformular online gestellt. Den Link hierzu finden Sie unter „Externe Links“. Zusammen mit dem Antrag muss die Käuferin oder der Käufer den Kauf- beziehungsweise Leasingvertrag für das Elektroauto hochladen.

Das Antragsverfahren verläuft zweistufig: Zunächst ist der Umweltbonus zusammen mit dem Kauf- oder Leasingvertrag über das Online-Portal zu beantragen. Die Käuferin oder der Käufer erhält im Anschluss vom BAFA einen Zuwendungsbescheid, mit dem sie oder er aufgefordert wird, eine Kopie des Zulassungsscheins I und II sowie der Rechnung im Antragsportal hochzuladen. Sind alle Fördervoraussetzungen nachgewiesen, zahlt das BAFA den Zuschuss aus.