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Weitere Abfallarten

Neben den gängigen Abfällen muss auch der spezielle Müll, beispielsweise Möbel, Textilien, aus dem Garten oder von einer Renovierung bzw. Sanierung entsorgt werden.

Viele der folgenden Abfallarten können Sie auch auf dem Wertstoffhof entsorgen. Weitere Informationen finden Sie unter „Wertstoffhof“.

Garten- und Grünabfall

Als Gartenabfälle werden die kompostierbaren, pflanzlichen Teile bezeichnet, die im selbstgenutzten Privatgarten anfallen.

kostenloser Gartenabfall

  • Rasenschnitt
  • Heckenschnitt
  • Baumschnitt
  • Laub, Moos, Wildkräuter
  • Obst, Gemüse, Zierpflanzen, Blumen
  • Rinde, Holzhäcksel, Späne von unbehandeltem Holz

kostenpflichtiger Gartenabfall

  • Wurzelballen, Wurzelstöcke
  • Gartenboden
  • Schlamm aus dem Gartenteich
  • Steine, Kies, Sand
  • Stämme oder Äste mit einem größeren Durchmesser als 10 Zentimeter

Schadstoffe und Gifte

Schadstoffe sind Substanzen oder Gegenstände deren Inhaltsstoffe Leben und Gesundheit gefährden und Boden-Wasser-Luft schädigen können. Gekennzeichnet sind Schadstoffe mit einem Gefahrensymbol auf der Verpackung.

Schadstoffe und Gifte dürfen nicht in die Restmülltonne. Sie werden in besonderen Anlagen entsorgt. Schadstoffe und schadstoffhaltige Produkte aus Erkrather Privathaushalten in haushaltsüblichen Mengen können kostenfrei am Schadstoffmobil abgegeben werden.

Hinweis: Renovierungsabfälle,Wandfarben und Schadstoffe darf der Wertstoffhof nicht annehmen und sie gehören auch nicht in die Restmülltonne. Lacke, Verdünner, Farben sowie Leuchtstoffröhren und Energiesparbirnen nimmt das Schadstoffmobil kostenlos an.

Tipps: Kaufen Sie nur das Notwendigste. Lagern Sie Schadstoffe sicher. Beachten Sie die Verwendungshinweise auf der Verpackung. Entsorgen Sie flüssige Reste nicht in die Kanalisation.

Standzeiten und -orte des Schadstoffmobils

An einem der drei folgenden Standorte steht abwechselnd das Schadstoffmobil jeden Donnerstag von jeweils 16:00 bis 19:00 Uhr:

  • Alt-Erkrath
    • Standort: Der große Parkplatz an der Gerberstraße
    • Termine: 18.01., 08.02., 01.03, 22.03., 12.04., 03.05., 24.05., 14.06., 05.07., 26.07., 16.08., 06.09., 27.09., 18.10. 08.11., 29.11., 20.12.
  • Hochdahl
    • der Arcadenplatz an der Beckhauser Straße
    • 04.01., 25.01., 15.02., 08.03., 29.03., 19.04., 09.05 (Mittwoch!), 30.05. (Mittwoch!), 21.06., 12.07., 02.08., 23.08., 13.09., 04.10., 25.10., 15.11., 06.12., 27.12.
  • Unterfeldhaus
    • der Parkstreifen am Millrather Weg gegenüber des Neuenhausplatzes und der Straßeneinmündung Am Gatherfeld
    • 11.01., 01.02., 22.02., 15.03., 05.04., 26.04., 17.05., 07.06., 28.06., 19.07., 09.08., 30.08., 20.09., 11.10., 31.10., 22.11., 13.12.

Sperrmüll und Elektrogeräte

Zu Sperrmüll gehören Gegenstände des täglichen Gebrauchs, die zu groß, zu schwer oder zu sperrig für eine Entsorgung in einem Abfallbehälter sind. Gemeint sind Gegenstände die üblicherweise auch bei einem Umzug migenommen würden.

Elektrogeräte sind alle Geräte, die mittels Batterien, Akkumulatoren oder Stromkabelanschluss betrieben werden.

Sperrgut können Sie per Abholung (Anmeldung erforderlich!) entsorgen lassen oder selbst zum Wertstoffhof bringen. Die weiteren Angebote des Wertstoffhofes finden Sie hier.

+ Sperrgut

  • Möbel aus Holz oder Kunststoffen oder Metall (aber bitte ohne Glas, Spiegel oder Stein)
  • Polstermöbel und Matratzen
  • Teppiche, Teppichboden und andere weiche Bodenbeläge
  • Haushaltselektrogeräte
  • Wäscheständer
  • Fahrrad und Kinderwagen

- Kein Sperrgut

  • Schadstoffe (müssen zum Schadstoffmobil gebracht werden)
  • Restmüll (muss in der Restmülltonne entsorgt werden)
  • gefüllte Säcke, Tüten oder Kartons
  • Bauholz, Bauschutt und Baumischabfälle
  • harte Bodenbeläge wie Laminat oder Parkett
  • Tapetenreste
  • Fliesen
  • Blumentöpfe, Geschirr
  • Kraftfahrzeugteile oder Autoreifen

Weitere Informationen zu Elektrogeräten

Elektro- und Elektronikgeräte dürfen nicht in den Restmüll gelangen. Sie müssen einer Verwertung zugeführt werden. 

Alle Elektrogeräte können am Wertstoffhof abgegeben werden. Vor der Abgabe sind herausnehmbare Batterien und Akkumulatoren zu entfernen. Batterien und Akkumulatoren werden in den Verkaufsstellen über die grünen Kartons der Aktion „Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS)“ gesammelt. Sind Batterien oder Akkumulatoren im Gerät fest verbaut, verbleiben sie im Gerät. Geräte sollen möglichst unzerstört abgegeben werden.

Kleinste Geräte, die nicht größer sind als 20 mal 20 Zentimeter, wie zum Beispiel Fotoapparat, Laptop oder Armbanduhr, können am Schadstoffmobil abgegeben werden.

Tipp: Auch der Handel und der Onlinehandel sind zur Rücknahme von Geräten verpflichtet. Fragen Sie Ihre Händlerin oder Ihren Händler danach.

Sperrgutanmeldung

Für die Anmeldung von Sperrgut zur Abholung verwenden Sie bitte das Online-Formular der AWISTA Logistik GmbH.

Nachtspeicher-Heizgeräte

Nachtspeicher-Heizgeräte werden aufgrund ihrer möglichen Belastung mit Asbest gesondert entsorgt. Der Entsorgungsantrag und alle notwendigen Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt unter „Dokumente“.

Altkleider und Textilien

Unbrauchbare Textilien und Lumpen gehören in den Restmüll. Noch tragbare Kleidungsstücke und brauchbare Heimtextilien sind allerdings zu schade für den Müll. Sie können gespendet und auf diese Weise weiter verwendet werden.

In Erkrath stehen dafür die Kleiderkammern des Sozialdienst katholischer Frauen und Männer Erkrath e.V. (SKFM Erkrath e.V.) und Altkleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes e.V. (DRK e.V.) zur Verfügung.

Kleiderkammern des Sozialdienstes katholische Frauen und Männer Erkrath e.V.

Helena-Rubinstraße 4 f im Stadtteil Alt-Erkrath

Telefon: 0211 9003540

Montag bis Mittwoch
07:30 bis 16:30 Uhr

Donnerstag
07:30 bis 18:00 Uhr

Freitag
07:30 bis 12:30 Uhr

Hans-Sachs-Weg 11 im Stadtteil Hochdahl (Einkaufszentrum Sandheide)

Telefon: 02104 808126

Montag bis Freitag
09:30 bis 12:30 Uhr und
15:00 bis 18:00 Uhr

Samstag
10:30 bs 12:30 Uhr

Standorte der Altkleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes

  • Alt-Erkrath
    • Am Hasenbusch/Ecke Rathelbecker Weg
    • Bavierstraße 17 = DRK Haus
    • Fasanenstraße/ Ecke Falkenstraße
    • Friedrichstraße/ Ecke Heinrichstraße
    • Gerberstraße/ Ecke Neanderstraße
    • Morper Allee/ Ecke Düsselstraße
    • Schlüterstraße/ Aldi
  • Hochdahl
    • Alte Kölner Straße/ Ecke Dorfstraße
    • Gruitener Straße/ Stadtweke
    • Kempenweg / Ecke Max-Planck-Straße
  • Unterfeldhaus
    • Max-Planck-Straße/ Ecke Niermannsweg

Hinweise zu gewerblichen Altkleidersammlungen

Darüber hinaus gibt es viele gewerbliche Sammler, die teilweise eine wohltätigen Zweck vortäuschen. Die gewerbliche Sammlung von Altkleidern wird von vielen Institutionen kritisch betrachtet. Insbesondere die Lieferung der Waren an Länder der sogenannten Dritten Welt ist nicht unproblematisch, da diese Ware die heimischen Märkte zerstört und eine angestrebte Hilfe zur Selbsthilfe behindert.

Tipp: Der Dachverband Fairwertung e.V. ist ein bundesweites Netzwerk aus gemeinnützigen und kirchennahen Organisationen und setzt sich seit 1994 für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung ein. Er informiert über Hintergründe und Zusammenhänge und auch fragwürdige Praktiken. Er klärt über den globalen Handel mit gebrauchter Kleidung auf und setzt sich für den Ausbau von Secondhand-Strukturen in Deutschland ein.

Nahrungs- und Lebensmittel

Speisereste gehören in den Restmüll. Das gilt auch für verdorbene oder überlagerte Lebensmittel. In die Biotonne gehören nur rohe Obst- und Gemüsereste. Wie Sie dazu beitragen können, dass keine Nahrungsmittel verschwendet werden, lesen Sie unter dem  stoppen

Für noch brauchbare Nahrungsmittel gibt es die folgenden Verwertungsstationen.

Lebensmittelannahme durch die Erkrather Tafel e.V.

Hier werden Lebensmittel, die nicht mehr in den Verkauf gelangen und somit als Abfall beim Handel anfallen würden, weiter verwendet. Auch aus privaten Beständen werden Lebensmittel angenommen. Die Waren müssen original verpackt und hygienisch einwandfrei sein, wie zum Beispiel Konserven, Haltbare Milch (H-Milch), Margarine, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Kaffee, Kakaopulver, Zucker, Salz und Gewürze.

Die Annahme solcher Lebensmittel ist in der Schmiedestraße 2 – 4 im Stadtteil Hochdahl zu folgenden Zeiten möglich.

Dienstag und Freitag
08:00 bis 10:00 Uhr

Wenden Sie sich gerne bei Fragen an Frau Karolak unter der Telefonnummer 0162 1315843.

Lebensmittelannahme durch das Naturschutzzentrum Bruchhausen

Das Brot ist trocken, das Gemüse ist welk und im Mehl sind die Motten? Die Schafe, Esel, Ziegen und Hühner im Naturschutzzentrum fressen das noch gern. Tüten bitte vor die Eingangstür, Bruchhauser Straße 47 – 49 im Stadtteil Hochdahl stellen oder an das Gartentor hängen.

Die Tiere bitte nicht selbst füttern. Das kann zu schweren Erkrankungen der Tiere führen.

Bauholz, Bauschutt und Baumischabfall

Diese Abfallarten sind aus dem Restmüll und der Sperrgutabfuhr ausgeschlossen: Bauholz, Bauschutt und Baumischabfall sind selbst und auf eigene Kosten zu entsorgen.

Der Wertstoffhof nimmt Bauholz, Bauschutt und Baumischabfälle kostenpflichtig an. Das Mindestentgelt je Anlieferung beträgt hierbei 8,00 Euro. Größere Mengen werden gewogen. 200 Kilogramm Bauschutt kosten 10,00 Euro, 100 Kilogramm Baumischabfall kosten 16,50 Euro. Bauholz kostet je nach Art zwischen 8,00 Euro bis 12,00 Euro je 100 Kilogramm. Imprägnierte Hölzer und Bahnschwellen werden am Wertstoffhof nicht angenommen.

Beispiele für Bauholz

  • Bodenbeläge aus Holz oder Laminat
  • Wand- und Deckenverkleidungen und Panelen
  • Kanthölzer, Bohlen, Dachlatten, Balken
  • Türen und Türzargen
  • Fensterahmen

Beispiele für Bauschutt

Als Bauschutt werden alle mineralischen Bauabfälle bezeichnet einschließlich Sand, Erde und Steine.

Beispiele für Baumischabfall

  • Bade- und Duschwannen
  • Keramikbecken und Keramiktöpfe
  • Fliesen und Kacheln
  • Wasser- und Leitungsrohre
  • Dachrinnen
  • Gipskarton und andere Trockenbauelemente
  • mit Glas oder Holz verunreinigter Bauschutt
  • Geschirr, Porzellan und Tontöpfe