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Informationen zum Coronavirus

An dieser Stelle erhalten Sie Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS CoV 2, zu Hygienestandards und Infektionsschutzmaßnahmen sowie aktuellen Entwicklungen in der Stadt Erkrath. Die neuartige Corona-Krankheit ist eine Virus-Infektion, die sich aktuellen Erkenntnissen zufolge über eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch verbreitet. Einen umfassenden Überblick bietet der SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19).

Informationen in Gebärdensprache und in Leichter Sprache bietet das Bundesgesundheitsministerium.

Hier finden Sie wichtige Informationen auf فارسی/دریEnglishپښتوTürkçeالعربية und français. PolskiItaliano, ελληνικά, Hrvatski, 中文语言 und Български finden Sie hier.

Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.

Seit 27.04.2020 gilt in Nordrhein-Westfalen eine Maskenpflicht: Im ÖPNV und beim Einkaufen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske oder ein Schal getragen werden. Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen dürfen, sind von der Maskenpflicht befreit.

Corona-Warn-App

Mit der Corona-Warn-App kann jeder mithelfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Ausführliche Informationen zu Funktion und Nutzen der App gibt es hier.

Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store für iOS und bei Google Play für Android erhältlich. Entsprechende Links zum Download finden Interessierte unter „Externe Links“.

Tipps zur Handhygiene

Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auch leicht übertragen. Berührt man anschließend mit den Händen das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Regelmäßiges Händewaschen unterbricht die Übertragung. Eine Desinfektion der Hände wird erst im direkten Kontakt mit den Erregern erforderlich und ist im normalen Alltag nicht notwendig. Tipps zum richtigen Händewaschen gibt es unter „Dokumente“.

Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollte zumindest vermieden werden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen. Auch auf das beliebte Händeschütteln sollte aus Gründen des Infektionsschutzes vorerst verzichtet werden.

Tipps im Krankheitsfall

Beim Husten oder Niesen kann Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Um ihre Mitmenschen zu schützen, sollten Betroffene in ein Einwegtaschentuch niesen oder husten und sich dabei von anderen Personen abwenden. Ist kein Taschentuch griffbereit, kann auch die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten werden.

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten generell möglichst Abstand zu anderen Personen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden; dazu zählen vor allem besonders gefährdete Menschen wie Schwangere, Säuglinge, alte oder immungeschwächte Personen. Akut Erkrankte sollten daher möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren und eine Weiterverbreitung der Krankheitserreger zu verhindern. Sollten dabei Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot auftreten, ist zur weiteren Abklärung der Ursache – zunächst telefonisch – ein Facharzt  bzw. unter der Rufnummer 02104 993535 das Service-Telefon des Kreises Mettmann zu kontaktieren.

Handeln im Verdachtsfall und Diagnosezentren

Hier finden Sie Antworten auf Fragen zum Vorgehen im Verdachts- bzw. Krankheitsfall.

Ein- und Rückreiseverkehr

Ein- bzw. Rückreisende aus Risikogebieten müssen sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben und dürfen diese 14 Tage nicht verlassen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt ihres Kreises bzw. ihrer kreisfreien Stadt melden. Eine Übersicht über aktuelle Risikogebiete finden Interessierte hier.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen mit zwingend dienstlichen Reisegründen sowie Personen, die sich auf der Durchreise befinden. Außerdem kann man sich durch Vorlage eines negativen Corona-Tests bei Einreise, der nicht älter als 48 Stunden ist, von der Quarantäne befreien lassen.

Bei Verdacht Service-Telefon kontaktieren

Das Service-Telefon ist wochentags zwischen 08:00 und 20:00 Uhr und samstags sowie sonntags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr unter der Rufnummer 02104 993535 erreichbar und dient dazu, allgemeine Fragen aus der Bevölkerung entgegen zu nehmen. Des Weiteren soll es Clearingstelle für Bürgerinnen und Bürger sein, die glauben, eventuell infiziert zu sein.

Mittels Abfrage der vom Robert-Koch-Institut definierten Kriterien – Symptome, Aufenthalt in einem Risikogebiet, Kontakt zu einer nachgewiesen infizierten Person – ermitteln die Mitarbeitenden des Service-Telefons, ob ein klärungsbedürftiger Verdachtsfall anzunehmen ist und die Person einer weiterführenden Diagnose zugeführt werden sollte.

Mobiles Diagnosezentrum in Mettmann

Bei kreisweiten Corona-Verdachtsfällen steht in Mettmann eine zentrale Anlaufstelle für Abstrichuntersuchungen bereit. Das mobile Diagnosezentrum befindet sich auf dem Gelände des EVK Mettmann. Die Anlaufstelle ist nicht für Laufkundschaft geöffnet, sondern nur für angemeldete Verdachtsfälle vorgesehen, die zuvor telefonischen Kontakt mit der Service-Hotline des Kreises Mettmann unter 02104 993535 hatten.

Zusätzlich wird ein mobiler Hilfsdienst eingerichtet, um körperlich eingeschränkten Personen einen häuslichen Abstrich zu ermöglichen. Auch hier ist ein Erstkontakt über die Service-Hotline erforderlich.

Weitere Test- und Diagnosezentren in Hilden und Ratingen

Ergänzend zum mobilen Diagnosezentrum in Mettmann sind auch in Hilden und Ratingen jeweils eine Corona-Praxis sowie eine Probeentnahmestelle in Betrieb. Die Untersuchungen finden nur nach vorheriger Terminvereinbarung statt.

Kreisangehörige Bürgerinnen und Bürger mit corona-typischen Krankheitszeichen können werktags zwischen 09:00 und 16:00 Uhr telefonisch unter 02103 9661-500 für Hilden und 02102 7112-500 für Ratingen einen Termin vereinbaren.

Mit der Einrichtung und Ausstattung der Probeentnahmestellen und der Corona-Praxen hat der Kreis das DRK beauftragt. Auch das Personal für die Probeentnahmestellen wird vom DRK gestellt. Die Corona-Praxen funktionieren wie niedergelassene Arztpraxen und sind mit Ärzten der kassenärztlichen Vereinigung besetzt.

Info-Hotline der Landesregierung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat zudem eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung geschaltet. Zu erreichen ist diese montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0211 911-91001.

Eine Übersicht über Risikogebiete und aktuelle Fallzahlen sowie weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie zudem unter „Externe Links“.

Maßnahmen der Coronaschutzverordnung - Erlasse und Verbote

Versammlungsregeln

Seit dem 30. Mai dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten.

Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen – für den Fall einer Infektion mit dem Coronavirus – für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen wurde verlängert.

Das Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist wieder möglich. Auch Picknicken ist erlaubt.

Kindertagesstätten und Schulen

Betreuung

Seit Montag, den 08.06.2020, können in Erkrath wieder Kinder aller Altersstufen die städtische Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen. Dabei handelt es sich bis zum 31.08.2020 zunächst um einen eingeschränkten Regelbetrieb: Demnach werden die Kinder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 Stunden betreut. Eltern dürfen ihre Kinder jedoch nur in die Einrichtung schicken, wenn diese gesund und frei von Krankheitssymptomen sind. 

Erstattungen

Eltern und Alleinerziehende, die ihre Kinder aktuell nicht in die Kinderbetreuung geben können, bekommen die Beiträge anteilig erstattet. Auch die Tagespflegepersonen erhalten eine angepasste Entgeltfortzahlung. Entsprechend der Empfehlung der Landesregierung wird auch die Stadt Erkrath im Juni und Juli auf die Hälfte der Elternbeiträge verzichten.

Städtische Institutionen, Gebäude und Versammlungsstätten

Die städtischen Institutionen sind ebenso wie die Stadtverwaltung unter Auflagen wieder geöffnet.

Die städtischen Versammlungsstätten Bürgerhaus und Stadthalle bleiben für Großveranstaltungen bis auf weiteres geschlossen. Mieterinnen und Mieter setzen sich bitte mit der Stadtverwaltung in Verbindung: Für das Bürgerhaus unter 0211 2407-6519, für die Stadthalle unter 0211 2407-4009.

Öffentliche und private Spiel- und Sportplätze

Öffentliche Spielplätze inklusive der Bolzplätze und Skateranlagen dürfen unter Auflagen genutzt werden. Begleitpersonen sind angehalten die Abstandsregelungen zu beachten.

Auch öffentliche sowie private Sportanlagen sowie Sporthallen stehen unter Auflagen für den Sport- und Trainingsbetrieb wieder zur Verfügung. Dies gilt auch für Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen bzw. Kursräume der Sportvereine unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneauflagen.

Die Ausübung von Kontaktsport im Freien sowie in geschlossenen Räumen ist mit bis zu 30 Personen gestattet. Ab dem 15.07. ist zudem das Betreten von Sportanlagen bis zu 300 Zuschauer erlaubt, bei sichergestellter einfacher Rückverfolgung.

Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote

Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote bleiben weiterhin geschlossen:

  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen
  • die Ausübung der Prostitution und die Aufrechterhaltung von Prostitutionsbetrieben

Restaurants und Gaststätten / Hotels und Pensionen

Restaurants und Gaststätten

Seit 11.05.2020 dürfen Speisegaststätten wieder öffnen, sofern im Innen- bzw. Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots möglich ist. Ein Hygienekonzept muss vorliegen. Selbstbedienungsangebote sind nicht zulässig. An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Handreichung zur Zulässigkeit der Öffnung von gastronomischen Einrichtungen entwickelt, die Antworten zu Auslegungs- und Anwendungsfragen zur zulässigen Öffnung gastronomischer Betriebe gibt. 

Hotels und Pensionen

Hotels und Pensionen dürfen öffnen. Es gelten strenge Auflagen mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

In Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und Wohnformen der Eingliederungshilfe, besonderen Wohnformen im Sinne des SGB XII sowie ähnlichen Einrichtungen sind Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen.

Seit 11.05.2020 sind Besuche auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Hygiene und Infektionsschutzkonzepts zulässig. Pro Tag und Patient ist Besuch von maximal zwei Personen zulässig, die sich registrieren müssen. Die Besuchenden müssen sich desinfizieren, einen Mundschutz tragen und die Abstandsregeln einhalten. Die Einrichtungen können Besuchszeiträume und Besuchsverbote festlegen.

Gemeinschaftsaktivitäten sowie sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie beispielsweise Vorträge, Lesungen oder Informationsveranstaltungen sind untersagt.

Veranstaltungen in Erkrath

Große Festveranstaltungen wie zum Beispiel Straßenfeste oder Schützenfeste sind mindestens bis zum 31.10.2020 untersagt.

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Personen können unter Beachtung von Hygienevorschriften wieder stattfinden, dazu zählen Kulturveranstaltungen wie Theater, Kabarett, Oper und Kino sowie Jahreshaupt- und Mitgliederversammlungen.

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter wie Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- und Abschlussfeiern sind mit höchstens 150 Teilnehmern zulässig, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Auflagen für Bestattungen

Bestattungen können unter den aktuell geltenden Versammlungsregeln stattfinden, wobei das Abstandsgebot sowie die Hygieneregeln zu beachten sind.

Abgesagte städtische Veranstaltungen im Überblick

Bis auf weiteres werden alle städtischen Veranstaltungen abgesagt. Das gilt sowohl für Kulturveranstaltungen wie auch für Veranstaltungen der städtischen Institutionen wie Stadtbücherei, Jugendmusikschule oder Volkshochschule.

Ausweichtermine

  • Der Kabarettabend mit Sebatian Pufpaff wird am 03.09.2021 nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.
  • Der Kabarettabend mit Jürgen B. Hausmann wird am 10.09.2021 nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.
  • Das Kindertheaterstück „Angsthase, Pfeffernase“ wird am 18.05.2021 nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.
  • Das Theaterstück „Spatz & Engel“ wird am 04.05.2021 nachgeholt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.
  • Der Juni-Termin des Trödelmarktes im Bürgerhaus wird am 14.11.2020 nachgeholt. Die Standplatzkarten behalten ihre Gültigkeit.

Rückerstattung bei abgesagten Kulturveranstaltungen

Informationen für Inhaberinnen und Inhaber von Einzelkarten

Inhaberinnen und Inhaber von Einzelkarten senden ihr Ticket unter Angabe von Vor- und Zuname, Anschrift, Telefonnummer (tagsüber erreichbar) sowie Kontoverbindung an Stadt Erkrath, Kulturabteilung, Bahnstraße 16, 40699 Erkrath. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Zur Prävention der Ausbreitung des Coronaviruses bittet die Kulturabteilung um postalische Zusendung. 

Für Standplatzkarten von Trödelmärkten gelten die gleichen Bedingungen wie für Einzeltickets.

Ticketinhaberinnen und Ticketinhaber, die ihre Eintrittskarte in nicht städtischen Vorverkaufsstellen wie Eventim oder Neanderticket erworben haben, wenden sich für eine Rückerstattung bitte an die entsprechende Vorverkaufsstelle. Die Kulturabteilung bittet um Geduld bei der Abwicklung dieses großen administrativen Aufwandes.

Information für Inhaberinnen und Inhaber von Abonnements  

Abo-Inhaberinnen und Abo-Inhaber erhalten ebenfalls eine anteilige Rückerstattung. Die Kulturabteilung bittet um Verständnis, dass die Rückerstattung – aufgrund der noch ungeklärten Situation künftiger Großveranstaltungen – voraussichtlich erst nach Abschluss der Theatersaison 2019/2020 erfolgt.

Ob die noch ausstehenden Kulturveranstaltungen der Saison 2019/2020 wie geplant durchgeführt werden können, wird derzeit noch mit dem Kreisgesundheitsamt abgestimmt. Informationen hierzu werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Beratungsangebote bei Konflikten und häuslicher Gewalt

Städtische Beratungsangebote

In der Stadtverwaltung Erkrath sind auch in der aktuellen Situation alle Beratungsstellen wie gewohnt besetzt und erreichbar. Persönliche Termine werden in Ausnahmefällen vereinbart, aber eine telefonische Beratung ist weiterhin möglich. Folgende Stellen stehen allen Erkrather Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung:

Beratungsangebot gegen häusliche Gewalt

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erkrath, Annegret Pollmann, berät Opfer häuslicher Gewalt, kooperiert mit weiteren Anlauf- und Beratungsstellen und vermittelt den Kontakt zum Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Mettmann.
Kontakt: Annegret Pollmann ist erreichbar unter 0211 2407-1021 oder per Mail an gleichstellung@erkrath.de 

Weitere Anlauf- und Beratungsstellen:

  • Frauenhaus Kreis Mettmann: 02104 922220
  • Interventionsstelle des SKFM Mettmann gegen häusliche Gewalt: 02104 1419221
  • Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (24 Stunden am Tag kostenlos erreichbar, mehrsprachig): 08000 116016
  • Online unter https://gewaltlos.de

Psychologischer und Schulpsychologischer Dienst

Der Psychologische Dienst der Stadt Erkrath bietet Beratung und therapeutische Unterstützung für Kinder und Jugendliche sowie für ihre Eltern und Erziehungsberechtigten an. Er berät bei Erziehungsfragen, seelischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten, Konflikten, familiären Krisen sowie Trennung und Scheidung. Alle Angebote und Leistungen sind kostenfrei. Die Beratung erfolgt auf freiwilliger Basis sowie neutral und unabhängig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychologischen und Schulpsychologischen Dienstes unterliegen der Schweigepflicht.
Kontakt: 02104 1397875606 oder hier.

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Die Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt Familien in schwierigen Situationen und entwickelt gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen. Sie berät bei Erziehungsfragen, sorgt dafür, dass Kinder gefördert werden und überlegen mit, wie man den Familienalltag besser bewältigen kann.
Kontakt: 02104 2407-5128 und -5129 oder hier.

Bundesweite Beratungsangebote

Schnelle und kostenlose Hilfe bei Konflikten oder häuslicher Gewalt erhalten Betroffene unter:

Dabei dürfen sich auch Personen melden, die sich beispielsweise Sorgen um Nachbarinnen und Nachbarn oder Verwandte machen, und unsicher sind, wie sie Betroffene unterstützen können.

Überlastung von Alleinerziehenden

Alle Familie stehen gerade vor großen Herausforderungen. Aber vor allem Alleinerziehenden fehlt es meist an Unterstützung in der Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung. Bei Fragen und Sorgen steht nun die Krisen-Hotline für Alleinerziehende zur Verfügung: Unter 0201 82 774-799 erhalten die Anruferinnen und Anrufer eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Weitere Infos und Checklisten über Hilfeleistungen für Alleinerziehende gibt es unter www.vamv-nrw.de/corona

Versorgung der Bevölkerung

Seit 27.04.2020 gilt in Nordrhein-Westfalen eine Maskenpflicht: Im ÖPNV und beim Einkaufen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske getragen werden.

Eine Übersicht über aktuell verfügbare Serviceangebote in unserem Stadtgebiet – darunter auch Lieferdienste – finden Interessierte beispielsweise in einer von Erkratherinnen und Erkrathern ehrenamtlich erstellten Online-Auflistung.

Lebensmittelausgabe an Bedürftige

Die Lebensmittelausgabe an bedürftige Erkratherinnen und Erkrather wird wieder wie gewohnt von der Erkrather Tafel durchgeführt.

Bedürftige erhalten unter Vorlage des gültigen Tafelausweises – dienstags und freitags ab 11:00 Uhr – in der Bahnstraße 17 in Alt-Erkrath Lebensmittel für den alltäglichen Bedarf. Bei der Ausgabe ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich. Ebenso ist die Abstandsregel während der gesamten Wartezeit einzuhalten. Eine Haus-Lieferung ist nicht möglich.

Dienstleister und Handwerker

Dienstleister und Handwerker können weiterhin ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen nachgehen. 

Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Das gleiche gilt für gesundheitsorientierte Handwerksleistungen (Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmacher etc.), die zur Versorgung der betreffenden Person dringend geboten sind.

 

Koordination von Hilfsangeboten

Die Stadt Erkrath nimmt Kontakt mit allen infizierten und erkrankungsverdächtigen Personen auf, die zuhause unter Quarantäne stehen. Sollte dort Hilfe bei der Versorgung notwendig sein, koordiniert der Fachbereich Einwohner · Ordnung diese in Zusammenarbeit mit einem neu geschaffenen Netzwerk zur Nachbarschaftshilfe.

Dort haben sich verschiedene Hilfsorganisationen zusammengeschlossen. Es werden sowohl Hilfegesuche aufgenommen als auch Hilfsangebote aufgelistet und bei Bedarf zugewiesen. Diese Unterstützung können auch alle Personen in Anspruch nehmen, die zu einer Risikogruppe gehören.

Dabei geht es um Einkäufe, Postgänge oder Abholungen in der Apotheke. Kinderbetreuung, Geldgeschäfte oder Pflegedienstleistungen sowie das Ausführen von Haustieren wird jedoch nicht koordiniert.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Handzettel des Netzwerkes unter „Dokumente“.

Kontakt

Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr; Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr

Hier finden Sie die Datenschutzerklärung des Netzwerkes.

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung ist unter Auflagen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Dabei sind jedoch bestimmte Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten:

  • Um unnötige Wartezeiten und damit Menschenansammlungen zu vermeiden, erfolgen Termine nur nach vorheriger telefonischer Absprache. Dies gilt auch für die Bürgerbüros in Alt-Erkrath und Hochdahl.
  • Bei Eintritt in die Verwaltungsgebäude bzw. die Bürgerbüros müssen Mund und Nase bedeckt sein.
  • Bei Betreten der Verwaltungsgebäude müssen alle Personen an den im Eingangsbereich angebrachten Spendern ihre Hände desinfizieren.

Bürgerbüros

Die Bürgerbüros sind unter Auflagen wieder geöffnet, eine persönliche Vorsprache ist nach telefonischer Absprache und mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu den gewohnten Öffnungszeiten telefonisch unter 0211 2407-3344 erreichbar. 

Angelegenheiten können auch digital oder per Post erledigt werden

Folgende Angelegenheiten können auch direkt online, per Mail an buergerbuero@erkrath.de oder per Post an Stadt Erkrath, Bürgerbüro, Bahnstraße 2, 40699 Erkrath erledigt werden:

  • Ausstellung von Aufenthalts-, Lebens- und Meldebescheinigungen sowie die Bereitstellung der Steuer-ID. Der Überweisungsbeleg ist dem Antrag beizufügen.
  • Ausstellung von Untersuchungsberechtigungsscheinen. Dies erfolgt gebührenfrei.
  • Die Beantragung eines Führungszeugnisses kann online auf der Homepage des Bundesamts für Justiz erfolgen. Erforderlich hierfür sind ein Personalausweis mit freigeschalteter eID-Funktion sowie ein entsprechendes Kartenlesegerät. Besteht diese Möglichkeit nicht, ist der Antrag alternativ schriftlich an das Bürgerbüro zu stellen. Die im Antrag enthaltenen Daten müssen durch das Beifügen einer Ausweiskopie nachgewiesen werden. Ebenso ist ein Überweisungsbeleg vorzulegen. Den entsprechenden Vordruck finden Interessierte hier.

Antragsunterlagen anderer Ämter und Behörden können derzeit nicht persönlich entgegengenommen werden. Hierfür ist der Briefkasten am Gebäude bzw. im Eingangsbereich des jeweiligen Bürgerbüros zu verwenden.

Standesamt

Hochzeitspaare können neben dem städtischen Trauzimmer – in dem maximal neun Personen zulässig sind – auch eine Trauung im großen Sitzungssaal des Rathauses durchführen. Hier können neben dem Brautpaar bis zu 23 Gäste teilnehmen. Aufgrund von Wahlvorbereitungen rund um die Kommunalwahl steht der große Sitzungssaal vom 10.08. bis 29.09.2020 für Eheschließungen allerdings nicht zur Verfügung.

Ebenso sind Außentrauungen in örtlichen gastronomischen Betrieben wieder möglich. Dabei können Eheschließungen je nach Raumgröße mit bis zu 50 Personen stattfinden. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Hygienekonzept des Veranstalters, das eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden gewährleitet.

Informationen für Unternehmen

Hier finden Erkrather Unternehmerinnen und Unternehmer Informationen und Hilfsangebote:

Was die Stadt Erkrath für Sie tun kann

Liquiditätshilfe durch Stundung / Ratenzahlung von Gewerbesteuern

Die Stadt Erkrath erleichtert die Gewährung von Stundung / Ratenzahlung der Gewerbesteuer, wenn durch die Auswirkung des Coronavirus die Zahlung / Einziehung der Gewerbesteuerforderung eine erhebliche Härte für die steuerpflichtige Person darstellt.

Hierfür stellen Sie bitte einen schriftlichen Antrag auf eine zinslose Stundung an gewerbesteuer@erkrath.de.

Bitte geben Sie dabei folgendes an:

  • Kassenzeichen
  • Firma, Name der antragstellenden Person, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
  • schriftliche Begründung, warum infolge der Auswirkungen des Coronavirus mit einer negativen Entwicklung beim Gewerbeertrag gerechnet wird, und hierdurch der Einzug der Gewerbesteuerforderungen am Fälligkeitstag mit einer erheblichen Härte für den Steuerschuldner verbunden ist
  • Höhe der monatlichen Raten und Datum des Beginns der Ratenzahlung (bei Ratenzahlung)

Sie können hierzu auch den Vordruck Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus unter „Dokumente“ verwenden.

Bitte beachten Sie, dass unrichtige Angaben strafrechtliche Folgen haben können (vergleiche §§ 370 und 378 Abgabenordnung).

Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen können  beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. 

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Abgaben ∙ Forderungen unter 0211 2407-2203 oder -2205.

Aussetzung der Vollstreckungsmaßnahmen

Bis zum 30.06.2020 wird zunächst auf Vollstreckungsmaßnahmen und Forderung von Säumniszuschlägen verzichtet, wenn nachgewiesen wird, dass der/die Steuerschuldner/in unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.
Hierfür reicht ein formloses Schreiben / eine kurze Mail an vollstreckung@erkrath.de aus, in dem Sie bitte kurz darlegen, dass und in welchem Umfang ihr Unternehmen unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Weiterhin sind Angaben zum Kassenzeichen, Firmenname und-adresse, sowie der antragsstellenden Person notwendig.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der oben angegebenen Mailadresse.

Was andere staatliche Stellen für Sie tun können

Bund und Land haben hohe Summen an Unterstützungsmaßnahmen zugesagt.

Unter den folgenden Links finden Erkrather Unternehmerinnen und Unternehmer Informationen:

  • Auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie werden die aktuellen finanziellen Hilfsangebote der Bundesregierung aufgeführt. Hier finden Sie die Eckpunkte  „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“
  • Die NRW Landesregierung hat ein 25-Milliarden schweres Hilfspaket für Unternehmen erarbeitet, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Aktuelle Informationen zur Überbrückungshilfe finden sie hier.
    https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe              
  • Weiterführende Informationen zum Corona-Virus finden sich auf dem speziellen Internet-Informationsportal der Landesregierung.
  • NRW BANK: Das Service-Center der NRW.BANK berät Sie kostenlos zu den passenden Förderprogrammen und Krediten z. B. bei Produktionsengpässen oder Lieferschwierigkeiten: Hotline 0211-91741-4800    
  • Bürgschaftsbank NRW: Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können besichert werden. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft. Hotline: 02131-5108200.
    Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann zudem über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.
  • Finanzverwaltung NRW: Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung Von Vollstreckungsmaßnahmen wird bis auf Weiteres abgesehen. Säumniszuschläge werden erlassen. Steuerstundungen werden angeboten. Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen werden auf Antrag auf Null herabgesetzt. Damit werden den Unternehmen Mittel im Umfang von mehr als 4 Milliarden Euro sofort zur Verfügung gestellt. Hierdurch werden für weite Teile der nordrheinwestfälischen Wirtschaft unmittelbare Liquiditätsverstärkungen in Milliardenhöhe erzielt.
  • Mikromezzanifonds: Kleine Unternehmer und Existenzgründer können Beiteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss beantragen
  • Agentur für Arbeit Mettmann: Wenn Unternehmen aufgrund des Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Corona-Virus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.
    Für den schnellen Zugriff: Informationen zum Kurzarbeitergeld
    Freiberufler und Einzelunternehmer: Wenn das Einkommen und Vermögen nicht mehr zur Bedarfsdeckung ausreichen, berät Sie die Agentur in Bezug auf Arbeitslosengeld.
  • Landschaftsverband Rheinland: Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betriebe: Sollte wegen des Corona-Virus eine Quarantäne ausgesprochen werden, kann eine Entschädigung für betroffene Beschäftigte (Personalkosten) beantragt werden. LVR-Servicenummer: 0221 809-5444
  • Die IHK zu Düsseldorf berät ebenfalls alle betroffenen Mitgliedsunternehmen und bietet Experten-Wissen über Webinare sowie Beratung durch eine neue IHK-Hotline zu Corona-bezogenen Fragen unter 0211 3557 666 an
  • Die Handwerkskammer Düsseldorf informiert ebenfalls Ihre Mitgliedsunternehmen zu Fragen rund um Arbeitsrecht, Kredite und Steuern. Hotline: 0211 8795-555.
  • Die EU-Kommission hat die Einrichtung eines Corona-Krisenfonds in Höhe von 25 Mrd. Euro angekündigt

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung Erkrath unter 0211 2407-2017.

Der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband für das Gewerbe in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln DEHOGA NRW e.V. hat auf seiner Internetseite alle relevanten Informationen zusammengefasst, die Gastronomen bei der Wiedereröffnung wissen und berücksichtigen müssen. Mehr dazu finden Interessierte hier.