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Informationen zum Coronavirus

An dieser Stelle erhalten Sie Informationen zum Coronavirus SARS CoV 2, Hygienestandards und Infektionsschutzmaßnahmen sowie aktuellen Entwicklungen in der Stadt Erkrath. Die Corona-Krankheit ist eine Virus-Infektion, einen umfassenden Überblick bietet der SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19).

Die aktuellsten Regelungen können Sie der Corona-Seite der Landesregierung NRW entnehmen.

Informationen in Gebärdensprache und in Leichter Sprache bietet das Bundesgesundheitsministerium.

Hier finden Sie wichtige Informationen auf فارسی/دریEnglishپښتوTürkçeالعربية und français. PolskiItaliano, ελληνικά, Hrvatski, 中文语言 und Български finden Sie hier.

Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene auch vor einer Übertragung des Coronavirus. Auf das Händeschütteln sollte möglichst verzichtet werden.

In Nordrhein-Westfalen wird ein Mindestabstand von 1,5 Metern empfohlen, in Innenbereichen öffentlicher Gebäude gilt auch eine Maskenpflicht:

Medizinische Masken (OP-Masken) und Atemschutzmasken (FFP2 oder K95) müssen in Handelseinrichtungen, Arztpraxen (oder vergleichbaren medizinischen Einrichtungen), dem ÖPNV sowie während Gottesdiensten getragen werden – dies gilt auch in einem Umkreis von zehn Metern um die Eingänge. Kinder unter 14 Jahren, denen eine solche medizinische Maske zu groß ist, dürfen auch auf eine Alltagsmaske zurückgreifen.

Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nase-Schutz tragen dürfen, sind von der Maskenpflicht befreit.

Corona-Warn-App

Mit der Corona-Warn-App kann jeder mithelfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Ausführliche Informationen zu Funktion und Nutzen der App gibt es hier.

Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store für iOS und bei Google Play für Android erhältlich. Entsprechende Links zum Download finden Interessierte unter „Externe Links“.

Tipps zur Handhygiene

Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auch leicht übertragen. Berührt man anschließend mit den Händen das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Regelmäßiges Händewaschen unterbricht die Übertragung. Eine Desinfektion der Hände wird erst im direkten Kontakt mit den Erregern erforderlich und ist im normalen Alltag nicht notwendig. Tipps zum richtigen Händewaschen gibt es unter „Dokumente“.

Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollte zumindest vermieden werden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen. Auch auf das beliebte Händeschütteln sollte aus Gründen des Infektionsschutzes vorerst verzichtet werden.

Tipps im Krankheitsfall

Beim Husten oder Niesen kann Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Um ihre Mitmenschen zu schützen, sollten Betroffene in ein Einwegtaschentuch niesen oder husten und sich dabei von anderen Personen abwenden. Ist kein Taschentuch griffbereit, kann auch die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten werden.

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten generell möglichst Abstand zu anderen Personen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden; dazu zählen vor allem besonders gefährdete Menschen wie Schwangere, Säuglinge, alte oder immungeschwächte Personen. Akut Erkrankte sollten daher möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren und eine Weiterverbreitung der Krankheitserreger zu verhindern. Sollten dabei Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot auftreten, ist zur weiteren Abklärung der Ursache – zunächst telefonisch – ein Facharzt  bzw. unter der Rufnummer 02104 993535 das Service-Telefon des Kreises Mettmann zu kontaktieren.

Risikogebiete / Handeln im Verdachtsfall

Hier finden Sie Antworten auf Fragen zum Vorgehen im Verdachts- bzw. Krankheitsfall.

Risikogebiete / Ein- und Rückreiseverkehr

Es gelten vielfältige Reisewarnungen, Test-, Nachweis- und Quarantäneregelungen. So finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise.

Welche Länder aktuell als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft sind, können Sie auf der Seite des Robert Koch-Institutes in Erfahrung bringen.

Bei Verdacht: Hausarzt kontaktieren und Quarantäne einhalten

Personen mit Symptomen, die mit COVID-19 in Verbindung gebracht werden, wenden sich bitte in erster Linie an ihren behandelnden Hausarzt. Zudem hat das Land NRW Regelungen getroffen, die eine Quarantänepflicht für positiv auf Corona getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie für symptomatische Personen bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses festlegen. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Betreffende Personen nutzen zur Wahrung der Meldepflicht bitte das entsprechende Meldeformular des Kreises Mettmann. Eine vereinfachte Übersicht der neuen Quarantäne-Regeln finden Sie hier.

Das Service-Telefon des Kreises Mettmann ist vorrangig zur Abklärung eines möglichen Untersuchungsbedarfs da und kann keine medizinische Beratung leisten. Die Hotline ist wochentags zwischen 08:00 und 17:00 Uhr und samstags sowie sonntags zwischen 10:00 und 13:00 Uhr unter der Rufnummer 02104 993535 erreichbar.

Info-Hotline der Landesregierung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat zudem eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus und zur Vorbeugung geschaltet. Zu erreichen ist diese montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0211 911-91001.

Eine Übersicht über Risikogebiete und aktuelle Fallzahlen sowie weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie zudem unter „Externe Links“.

Impfzentrum und Teststellen

Koordination, Versorgung und Betrieb des kreisweiten Impfzentrums sowie der dezentralen Testzentren erfolgt über den Kreis Mettmann.

Wichtige Informationen zum Thema Impfen finden Sie auf Englisch, Arabisch und Türkisch auf der Seite der Bundesregierung.

Impfzentrum des Kreises Mettmann

Das Impfzentrum des Kreises Mettmann befindet sich im Bürogebäude des IT-Spezialisten Timocom am Timocom-Platz 1 in Erkrath-Hochdahl. Parkplätze in ausreichender Anzahl sowie die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn S8 und S68 sowie Buslinie O5 und 741) sind gewährleistet.

In diesem Youtube-Video wird der Ablauf im Impfzentrum in Gebärdensprache erklärt. Mit dem Klick auf den Link werden Sie zu Youtube weitergeleitet.

Impfungen auch ohne Termin möglich

Für die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum ist keine vorherige Terminvereinbarung mehr erforderlich. Interessierte können einfach mit einem gültigen Lichtbildausweis und (falls vorhanden) ihrem Impfausweis spontan vorbeikommen. Das Impfzentrum ist mittwochs bis sonntags von 14:00 bis 19:45 Uhr geöffnet, montags und dienstags bleibt es geschlossen. 

Neben allen Bürgerinnen und Bürgern ab 16 Jahren können sich nun auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Begleitung eines Sorgeberechtigten ohne vorherige Terminvereinbarung und während der gesamten Öffnungszeiten im Impfzentrum des Kreises Mettmann impfen lassen.

Verimpft wird dabei der Impfstoff von BioNTech / Pfizer. Das erforderliche Beratungsgespräch erfolgt durch die dort anwesenden Ärzte. Auch die niedergelassenen Ärzte impfen in ihren Praxen weiter und haben ausreichend Impfstoff zur Verfügung.  

Terminvereinbarungen für das Impfzentrum können auch weiterhin über die kassenärztliche Vereinigung entweder ganztägig online unter www.116117.de oder zwischen 08:00 und 22:00 Uhr telefonisch unter 0800 116 117 01 getätigt werden.

Teststellen im Kreis Mettmann

Im Kreis Mettmann haben inzwischen in allen Städten Testzentren für Schnelltests eröffnet, weitere werden noch eingerichtet. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht über Testmöglichkeiten in Erkrath.

In Alt-Erkrath:
  • Corona-Testzentrum Alt-Erkrath im Alten Bahnhof
    Bahnstraße 1 - barrierefrei (Zugang über den eigentlichen Ausgang)
    mit und ohne Termin: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 10:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr, Freitag 07:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 09:00 bis 13:00 Uhr und Sonntag 10:00 bis 13:00 Uhr
    Telefon: 0800 6480891; www.coronatest-erkrath.de 
  • Teststation Gerberplatz
    Gerberstraße - barrierefrei
    ohne Termin: Montag bis Freitag 9:00 bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag 9:00 bis 14:00 Uhr
  • Dr. Nicoline Pan
    Neanderstraße 56 - barrierefrei
    ohne Termin, Montag bis Freitag 10:00 bis 10:30 Uhr
  • Gemeinschaftspraxis Dr. Herrdum / Dr. Philippi
    Bismarckstraße 8 - barrierefrei
    mit und ohne Termin; Montag bis Freitag 08:00 bis 11:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 13:00 Uhr
    Telefon: 0211 2450140; www.schnelltestzentrum-erkrath.de 
In Hochdahl:
  • Coronapoint Erkrath
    Karschhauser Straße 17 - barrierefrei
    mit Termin; Montag bis Freitag 07:00 bis 20:00 Uhr; Samstag 09:00 bis 20:00 Uhr, Sonn- und Feiertag 10:00 bis 16:00 Uhr
    Terminbuchung über www.coronapoint.de 
  • Hausarztzentrum Hochdahl: Merkle, Beuth & Kollegen
    Karschhauser Straße 23 - barrierefrei
    mit Termin; Montag bis Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr; Montag, Dienstag und Donnerstag 16:00 bis 17:00 Uhr
    Telefon zur Terminvereinbarung: 02104 47716 
  • Häuslicher Kranken- und Seniorenpflegedienst Rolf Hoppe
    Schimmelbuschstraße 9 - nicht barrierefrei
    mit Termin; Montag bis Freitag 09:00 bis 11:00 / 14:00 bis 16:00, Samstag 10:00 bis 12:00 Uhr; Termine außerhalb dieser Zeiten sind nach Absprache möglich
    Telefon zur Terminvereinbarung: 02104 40571
In Unterfeldhaus:

Weitere Testzentren im Kreis Mettmann können Sie dem Geoportal des Kreis Mettmann entnehmen. Wählen Sie dazu in der Reiterleiste "Schnellteststellen" aus und navigieren Sie mit der Maus und durch heraus- und hereinzoomen über die Karte.

Antworten auf die häufigsten Fragen in Verbindung zu Schnell- und Selbsttests gibt das Bundesministerium für Gesundheit hier.

Vorgaben zum Infektionsschutz - Erlasse und Verbote

Die Landesregierung hat Vorgaben zum Infektionsschutz erlassen. Die aktuelle Coronaschutzverordnung sowie weitere Verordnungen – die etwa die Einreise, Betreuung oder Testungen regeln – finden Sie immer in der aktuellsten Version auf der Corona-Seite der Landesregierung NRW.

3-G-Regel ab einer Inzidenz von über 35

Mit Inzidenzwerten über 35 gilt für den Kreis Mettmann und somit auch für Erkrath derzeit die 3-G-Regel.

Vollständig Geimpften und Genesenen stehen alle Einrichtungen und Angebote wieder offen. Alle anderen Personen müssen ab einer Inzidenz von 35 für bestimmte Veranstaltungen bzw. Dienstleistungen negativ getestet sein (siehe „Testpflicht“).

Die 3-G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) gilt generell und unabhängig von der Inzidenz für den Besuch folgender Einrichtungen:

  • Krankenhäuser
  • Alten- und Pflegeheime
  • Sammelunterkünfte für Flüchtlinge
  • stationäre Einrichtungen der Sozialhilfe
  • besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe

Testpflicht

Ein negativer Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stundenalt) wird benötigt für:

  • Veranstaltungen in Innenräumen
  • Sport in Innenräumen
  • Innengastronomie
  • Körpernahe Dienstleistungen
  • Beherbergung
  • Großveranstaltungen im Freien ab 2.500 Personen

Ein negativer PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) wird für die Veranstaltungen und Dienstleistungen mit besonders hohem Risiko für Mehrfachansteckungen benötigt. Dies gilt für:

  • Clubs und Diskotheken
  • Tanzveranstaltungen
  • private Feiern mit Tanz
  • sexuelle Dienstleistungen

Alle Details finden Sie in der Coronaschutzverordnung unter „Externe Links“.

Beratungsangebote bei Konflikten und häuslicher Gewalt

Städtische Beratungsangebote

In der Stadtverwaltung Erkrath sind auch in der aktuellen Situation alle Beratungsstellen wie gewohnt besetzt und erreichbar. Persönliche Termine werden in Ausnahmefällen vereinbart, aber eine telefonische Beratung ist weiterhin möglich. Folgende Stellen stehen allen Erkrather Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung:

Beratungsangebot gegen häusliche Gewalt

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erkrath, Annegret Pollmann, berät Opfer häuslicher Gewalt, kooperiert mit weiteren Anlauf- und Beratungsstellen und vermittelt den Kontakt zum Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Mettmann.
Kontakt: Annegret Pollmann ist erreichbar unter 0211 2407-1021 oder per Mail an gleichstellung@erkrath.de 

Weitere Anlauf- und Beratungsstellen:

  • Frauenhaus Kreis Mettmann: 02104 922220
  • Interventionsstelle des SKFM Mettmann gegen häusliche Gewalt: 02104 1419221
  • Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (24 Stunden am Tag kostenlos erreichbar, mehrsprachig): 08000 116016
  • Online unter https://gewaltlos.de

Psychologischer und Schulpsychologischer Dienst

Der Psychologische Dienst der Stadt Erkrath bietet Beratung und therapeutische Unterstützung für Kinder und Jugendliche sowie für ihre Eltern und Erziehungsberechtigten an. Er berät bei Erziehungsfragen, seelischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten, Konflikten, familiären Krisen sowie Trennung und Scheidung. Alle Angebote und Leistungen sind kostenfrei. Die Beratung erfolgt auf freiwilliger Basis sowie neutral und unabhängig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychologischen und Schulpsychologischen Dienstes unterliegen der Schweigepflicht.
Kontakt: 02104 1397875606 oder hier.

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Die Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt Familien in schwierigen Situationen und entwickelt gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen. Sie berät bei Erziehungsfragen, sorgt dafür, dass Kinder gefördert werden und überlegen mit, wie man den Familienalltag besser bewältigen kann.
Kontakt: 02104 2407-5128 und -5129 oder hier.

Bundesweite Beratungsangebote

Schnelle und kostenlose Hilfe bei Konflikten oder häuslicher Gewalt erhalten Betroffene unter:

Dabei dürfen sich auch Personen melden, die sich beispielsweise Sorgen um Nachbarinnen und Nachbarn oder Verwandte machen, und unsicher sind, wie sie Betroffene unterstützen können.

Überlastung von Alleinerziehenden

Alle Familie stehen gerade vor großen Herausforderungen. Aber vor allem Alleinerziehenden fehlt es meist an Unterstützung in der Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung. Bei Fragen und Sorgen steht nun die Krisen-Hotline für Alleinerziehende zur Verfügung: Unter 0201 82 774-799 erhalten die Anruferinnen und Anrufer eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen. Weitere Infos und Checklisten über Hilfeleistungen für Alleinerziehende gibt es unter www.vamv-nrw.de/corona

Versorgung der Bevölkerung

Eine Übersicht über aktuell verfügbare Serviceangebote in unserem Stadtgebiet – darunter auch Lieferdienste – finden Interessierte beispielsweise in einer von Erkratherinnen und Erkrathern ehrenamtlich erstellten Online-Auflistung.

Koordination von Hilfsangeboten

Sollte Hilfe bei der Versorgung in Quarantäne notwendig sein, koordiniert der städtische Fachbereich Einwohner · Ordnung diese in Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Verein „Erkrath hält zusammen“.

Dort haben sich verschiedene Hilfsorganisationen zusammengeschlossen. Es werden sowohl Hilfegesuche aufgenommen als auch Hilfsangebote aufgelistet und bei Bedarf zugewiesen. Diese Unterstützung können auch alle Personen in Anspruch nehmen, die zu einer Risikogruppe gehören.

Dabei geht es um Einkäufe, Postgänge oder Abholungen in der Apotheke. Zudem unterstützt der Verein bei der telefonischen Vereinbarung von Impfterminen. Kinderbetreuung, Geldgeschäfte oder Pflegedienstleistungen sowie das Ausführen von Haustieren werden jedoch nicht koordiniert.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Handzettel des Vereins unter „Dokumente“.

Kontakt

Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr; Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr

Lebensmittelausgabe an Bedürftige

Die Lebensmittelausgabe an bedürftige Erkratherinnen und Erkrather wird wieder wie gewohnt von der Erkrather Tafel durchgeführt.

Bedürftige erhalten unter Vorlage des gültigen Tafelausweises – dienstags und freitags ab 11:00 Uhr – in der Bahnstraße 17 in Alt-Erkrath Lebensmittel für den alltäglichen Bedarf. Bei der Ausgabe ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich. Ebenso ist die Abstandsregel während der gesamten Wartezeit einzuhalten. Eine Haus-Lieferung ist nicht möglich.

 

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung ist für den Publikumsverkehr geöffnet. Dabei sind bestimmte Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten:

  • Bei Eintritt in die Verwaltungsgebäude bzw. die Bürgerbüros müssen Mund und Nase bedeckt sein.
  • Bei Betreten der Verwaltungsgebäude müssen alle Personen an den im Eingangsbereich angebrachten Spendern ihre Hände desinfizieren.

Bürgerbüros

In den Bürgerbüros können wieder alle Anliegen vor Ort bearbeitet werden, eine persönliche Vorsprache ist jedoch weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung und mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich. Termine können telefonisch unter 0211 2407-3344 oder im Serviceportal vereinbart werden.

Wer ein dringendes Anliegen regeln muss, kann entweder dienstags von 14:00 bis 16:00 oder donnerstags von 8:00 bis 12:00 Uhr auch ohne Termin vorbeikommen – hierbei sind je nach Personenaufkommen jedoch längere Wartezeiten zu berücksichtigen.

Angelegenheiten können auch weiterhin digital oder per Post erledigt werden

Folgende Angelegenheiten können auch weiterhin direkt online, per Mail an buergerbuero@erkrath.de oder per Post an Stadt Erkrath, Bürgerbüro, Bahnstraße 2, 40699 Erkrath erledigt werden:

  • Ausstellung von Aufenthalts-, Lebens- und Meldebescheinigungen sowie die Bereitstellung der Steuer-ID. Der Überweisungsbeleg ist dem Antrag beizufügen.
  • Ausstellung von Untersuchungsberechtigungsscheinen. Dies erfolgt gebührenfrei.
  • Die Beantragung eines Führungszeugnisses kann online auf der Homepage des Bundesamts für Justiz erfolgen. Erforderlich hierfür sind ein Personalausweis mit freigeschalteter eID-Funktion sowie ein entsprechendes Kartenlesegerät. Besteht diese Möglichkeit nicht, ist der Antrag alternativ schriftlich an das Bürgerbüro zu stellen. Die im Antrag enthaltenen Daten müssen durch das Beifügen einer Ausweiskopie nachgewiesen werden. Ebenso ist ein Überweisungsbeleg vorzulegen. Den entsprechenden Vordruck finden Interessierte hier.

Auch Antragsunterlagen anderer Ämter und Behörden können weiterhin über die Briefkasten am Gebäude bzw. im Eingangsbereich des jeweiligen Bürgerbüros eingereicht werden.

Standesamt

Standesamtliche Trauungen werden im Trauzimmer des Standesamtes durchgeführt. Zulässig ist dort aktuell das Brautpaar plus acht Gäste, die allesamt geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Auch Außentrauungen in örtlichen Gastronomiebetrieben sind wieder möglich. Alle erforderlichen Absprachen hierzu sind direkt mit den Mitarbeitenden des Standesamtes zu treffen.

Informationen für Unternehmen

Hier finden Erkrather Unternehmerinnen und Unternehmer Informationen und Hilfsangebote:

Was die Stadt Erkrath für Sie tun kann

Liquiditätshilfe durch Stundung / Ratenzahlung von Gewerbesteuern

Die Stadt Erkrath erleichtert die Gewährung von Stundung / Ratenzahlung der Gewerbesteuer, wenn durch die Auswirkung des Coronavirus die Zahlung / Einziehung der Gewerbesteuerforderung eine erhebliche Härte für die steuerpflichtige Person darstellt.

Hierfür stellen Sie bitte einen schriftlichen Antrag auf eine zinslose Stundung an gewerbesteuer@erkrath.de.

Bitte geben Sie dabei folgendes an:

  • Kassenzeichen
  • Firma, Name der antragstellenden Person, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail
  • schriftliche Begründung, warum infolge der Auswirkungen des Coronavirus mit einer negativen Entwicklung beim Gewerbeertrag gerechnet wird, und hierdurch der Einzug der Gewerbesteuerforderungen am Fälligkeitstag mit einer erheblichen Härte für den Steuerschuldner verbunden ist
  • Höhe der monatlichen Raten und Datum des Beginns der Ratenzahlung (bei Ratenzahlung)

Sie können hierzu auch den Vordruck Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus unter „Dokumente“ verwenden.

Bitte beachten Sie, dass unrichtige Angaben strafrechtliche Folgen haben können (vergleiche §§ 370 und 378 Abgabenordnung).

Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen können  beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. 

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Abgaben ∙ Forderungen unter 0211 2407-2203 oder -2205.

Aussetzung der Vollstreckungsmaßnahmen

Bis zum 30.06.2020 wird zunächst auf Vollstreckungsmaßnahmen und Forderung von Säumniszuschlägen verzichtet, wenn nachgewiesen wird, dass der/die Steuerschuldner/in unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.
Hierfür reicht ein formloses Schreiben / eine kurze Mail an vollstreckung@erkrath.de aus, in dem Sie bitte kurz darlegen, dass und in welchem Umfang ihr Unternehmen unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Weiterhin sind Angaben zum Kassenzeichen, Firmenname und-adresse, sowie der antragsstellenden Person notwendig.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der oben angegebenen Mailadresse.

Was andere staatliche Stellen für Sie tun können

Bund und Land haben hohe Summen an Unterstützungsmaßnahmen zugesagt.

Unter den folgenden Links finden Erkrather Unternehmerinnen und Unternehmer Informationen:

  • Die IHK hat für Unternehmen eine Bescheinigung bezüglich der Ausgangsbeschränkungen entworfen. Das Muster der Bescheinigung finden Sie in dem Link Behördenerlasse - IHK Düsseldorf und dann weiter unter „Muster Arbeitgeberbescheinigung Ausgangsbeschränkung“.
  • Die aktuellen Überbrückungshilfen bieten finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.       
  • Weiterführende Informationen zum Corona-Virus finden sich auf dem speziellen Internet-Informationsportal der Landesregierung.
  • NRW BANK: Das Service-Center der NRW.BANK berät Sie kostenlos zu den passenden Förderprogrammen und Krediten z. B. bei Produktionsengpässen oder Lieferschwierigkeiten: Hotline 0211-91741-4800    
  • Bürgschaftsbank NRW: Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können besichert werden. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft. Hotline: 02131-5108200.
    Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann zudem über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.
  • Finanzverwaltung NRW: Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung Von Vollstreckungsmaßnahmen wird bis auf Weiteres abgesehen. Säumniszuschläge werden erlassen. Steuerstundungen werden angeboten. Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen werden auf Antrag auf Null herabgesetzt. Damit werden den Unternehmen Mittel im Umfang von mehr als 4 Milliarden Euro sofort zur Verfügung gestellt. Hierdurch werden für weite Teile der nordrheinwestfälischen Wirtschaft unmittelbare Liquiditätsverstärkungen in Milliardenhöhe erzielt.
  • Mikromezzanifonds: Kleine Unternehmer und Existenzgründer können Beiteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss beantragen
  • Agentur für Arbeit Mettmann: Wenn Unternehmen aufgrund des Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Corona-Virus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.
    Für den schnellen Zugriff: Informationen zum Kurzarbeitergeld
    Freiberufler und Einzelunternehmer: Wenn das Einkommen und Vermögen nicht mehr zur Bedarfsdeckung ausreichen, berät Sie die Agentur in Bezug auf Arbeitslosengeld.
  • Landschaftsverband Rheinland: Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betriebe: Sollte wegen des Corona-Virus eine Quarantäne ausgesprochen werden, kann eine Entschädigung für betroffene Beschäftigte (Personalkosten) beantragt werden. LVR-Servicenummer: 0221 809-5444
  • Die IHK zu Düsseldorf berät ebenfalls alle betroffenen Mitgliedsunternehmen
  • Die Handwerkskammer Düsseldorf informiert ebenfalls Ihre Mitgliedsunternehmen zu Fragen rund um Arbeitsrecht, Kredite und Steuern. Hotline: 0211 8795-555.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung Erkrath unter 0211 2407-2017.