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Haushaltsoptimierungskonzept (HOK)

Mit der Genehmigung des Haushaltes 2022 hat der Rat der Stadt Erkrath die Erarbeitung eines freiwilligen Haushaltsoptimierungskonzeptes (kurz: HOK) beschlossen. Darin sollen Verfahrensvorschläge für einen baldmöglichsten Haushaltsausgleich erarbeitet und anschließend dem Haupt- und Finanzausschuss (HFA) vorgelegt werden. Dieser steuert zugleich den Prozess. Begleitet wird das Verfahren durch die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Aufgabe ist es, alle geplanten Ausgaben und Leistungen auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen und Kürzungen zu überdenken. Bis Ende 2022 soll in fünf Phasen ein Konzept zur Optimierung des Haushaltes der Stadt Erkrath entwickelt werden. Das finale Haushaltsoptimierungskonzept soll zur Haushaltsplanung 2023 vorliegen. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten auf dieser Seite Informationen zum Projekt und dem aktuellen Stand. Nach Beschluss des Haushaltsoptimierungskonzeptes der Stadt Erkrath werden hier zudem die wesentlichen Ergebnisse des Konzeptes zu finden sein.

Aktueller Stand

Das Projekt befindet sich derzeit in Phase 4.

Die gesammelten Erkenntnisse, Maßnahmen und Vorschläge wurden von PwC zusammengetragen und werden am 27.09.2022 im Rahmen einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Erkrath vorgestellt. Die hierzu erstellte Präsentation der Firma PwC ist im Ratsinformationssystem als Anlage1 zu Sitzungsvorlage 191/2022 einsehbar.

Die Vorlage finden Sie auch unter der Rubrik „Dokumente“.

Projektvorgehen in fünf Phasen

Die einzelnen Arbeitsschwerpunkte der fünf Phasen können dabei wie folgt beschrieben werden:

Phase 1: In der Projektinitiierungsphase wird durch erste Abstimmungsgespräche zwischen der Stadtverwaltung und PwC die Datenerhebung vorbereitet. Hierfür erstellt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft eine Auflistung der für die Arbeiten am Haushaltsoptimierungskonzepts erforderlichen Unterlagen und knüpft eigene Datenquellen für weitere statistische Daten an.

Phase 2: Im Rahmen der Datenerhebung stellt die Stadtverwaltung alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. PwC steuert darüber hinaus weitere statistische Daten bei. Nach erster Sichtung der Daten werden diese in einer Datenbank zusammengefasst. Aufbauend hierauf stellt PwC die Ausgangslage der Stadt Erkrath dar und erstellt eine Prognose der Ertragsentwicklung.

Phase 3: Im Zuge der Datenanalyse nimmt PwC eine Analyse des Haushaltes der Stadt Erkrath vor. Darüber hinaus werden finanzstatistische Daten vergleichbarer Städte untersucht, um hieraus weitere Hinweise abzuleiten. In einigen Bereichen werden Schwerpunktbetrachtungen vorgenommen, beispielsweise im Bereich der städtischen Immobilien. Im Kontext der Datenanalyse wird PwC ebenfalls Interviews sowie Workshops mit einzelnen Verantwortlichen durchführen, um deren Fachexpertise in die Arbeiten einfließen zu lassen.

Phase 4: Die gesammelten Erkenntnisse, Maßnahmen und Vorschläge werden von PwC zusammentragen und als Zwischenstand zusammengefasst. Die Zwischenergebnisse werden anschließend mit den Verantwortlichen besprochen und ein etwaiger Anpassungsbedarf abgestimmt.

Phase 5: Im Zuge der Finalisierung werden die festgelegten Anpassungen aus den Zwischenergebnissen vollzogen und das finale Haushaltsoptimierungskonzept der Stadt Erkrath erstellt.

Einsparvorschläge von Bürgerinnen und Bürgern

In der Zeit vom 18. Juli bis 28. August 2022 hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit eigene Vorschläge zu Ertragssteigerungen oder Aufwandsreduzierungen an die Stadt Erkrath zu richten. Insgesamt sind 24 Mails mit 71 Vorschlägen an das Postfach sparen@erkrath.de gerichtet worden, drei verspätet eingegangene E-Mails wurden ebenfalls berücksichtigt.

Alle Vorschläge wurden anonymisiert in einer Tabelle zusammengefasst und soweit möglich bereits mit einer kurzen Stellungnahme der Verwaltung ergänzt. Die Liste ist als Anlage 3 zu Sitzungsvorlage 191 / 2022 im Ratsinformationssystem einsehbar.